Archiv des Monats Juni 2010

Gewusst wie!

Gartenideen für Eilige

Für die einen ist es ein wunderbarer Traum, für andere aber manchmal ein Zeitproblem – ein Haus oder eine Wohnung mit einem großen Garten. Viel Platz, viel Freiheit, Bewegung an der frischen Luft und viele Möglichkeiten, kreativ zu werden – ein Garten bereichert das Leben auf unterschiedliche Weise und erhöht die Lebensqualität.
Doch manchmal fehlt einfach die Zeit für das regelmäßige Rasenmähen und andere Pflegearbeiten. Durch geschickte Gartenplanung und technische Raffinessen lässt sich der Pflegeaufwand aber verringern. Manche dieser Ideen kann man selber umsetzen, andere sind aufwändiger oder erfordern spezielle Kenntnisse, so dass man sie besser den Fachleuten des Garten- und Landschaftsbaus überlässt.

Schöne Pflanzen ohne Schnitt

Schon mit der richtigen Pflanzenauswahl kann Zeit gespart werden. Manche Bäume oder Sträucher muss man zurückschneiden, damit sie in Form zu bleiben oder jedes Jahr aufs Neue reich blühen. Doch es gibt auch viele Gehölze, die ohne menschliches Zutun über Jahre gut aussehen oder ohne Schnittmaßnahmen sehr blühfreudig sind. Bei manchen Bäumen und Sträuchern wäre ein Rückschnitt sogar von Nachteil, weil ihre Wuchsform darunter leiden würde. Solche schönen Blütengehölze sind zum Beispiel die im Winter blühende Zaubernuss (Hamamelis), die anmutige Felsenbirne (Amelanchier), die prachtvollen Magnolien (Magnolia) und die oft malerisch wachsenden Zierapfelbäume (Malus). Manche dieser Gehölze sind sogar mehrmals im Jahr besondere Hingucker: Die Felsenbirne und die Zierapfelbäume beispielsweise schmücken sich im Frühjahr mit unzähligen Blüten. Im Herbst tragen Zierapfelbäume sehr dekorative Früchte und Felsenbirnen beeindrucken dann mit leuchtend gelben bis feurig roten Blättern.

Von Natur aus gut in Form

Nadelgehölze tragen dazu bei, dass der Garten das ganze Jahr über, auch im Winter, Farbe zeigt, und viele dieser Pflanzen haben von Natur aus markante Wuchsformen. Auch mit ihren Farben lassen sich interessante Effekte erzielen, denn sie bieten eine Fülle an Grün- und Gelbtönen. Dazu kommen bläuliche Nuancen.
Einige Laubbäume wie der Kugel-Ahorn (Acer platanoides ‚Globosum‘) und die Kugel-Robinie (Robinia pseudoacacia ‚Umbraculifera‘) benötigen ebenfalls keinen Schnitt, denn sie haben von Natur aus eine rundliche kleine Krone. Am besten ist es, sich beim Pflanzenkauf im Fachhandel beraten zu lassen, denn die Spezialisten dort wissen am besten, welche Gehölze und Stauden pflegeleicht sind und welche Standortansprüche sie haben.

In Alternativen denken

Durch eine zielgerichtete Gestaltung des Gartens lässt sich ebenfalls viel Zeit sparen. Hecken sind ein schöner grüner Rahmen für den Garten, doch sie benötigen je nach Pflanzenart einen mehr oder weniger häufigen Rückschnitt. Eine Alternative sind Zäune oder Mauern, die mit Kletterpflanzen wie dem immergrünen Efeu (Hedera) oder Kletterspindeln (Euonymus-fortunei-Sorten) begrünt werden. Wo mehr Platz ist, können zur Auflockerung auch Beete mit pflegeleichten Pflanzen davor gepflanzt werden. Um den Boden möglichst dicht zu bedecken und das Keimen von unerwünschten Wildkräutern zu verhindern, sind bodendeckende Pflanzen wie die Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata) oder der Kanadische Hartriegel (Cornus canadensis) an manchen Standorten eine gute Lösung.

Mehr Zeit im Sommer

Rasen benötigt relativ viel Pflege, da er in der Wachstumsperiode regelmäßig gemäht werden muss. Wer gerne draußen sitzt, stellt die Gartenmöbel häufig auf das Gras. Sie müssen dann zum Mähen umgestellt werden. Um schwere Gartenbänke muss man vorsichtig herum mähen oder stehengebliebenes Gras von Hand nachschneiden. Eine gepflasterte Sitzecke ist in diesem Fall die bessere Alternative. Von einem Fachmann des Garten- und Landschaftsbaus angelegt, kann man sicher sein, dass man lange Freude daran hat, denn wichtig für Steinarbeiten ist ein stabiler Unterbau. Dadurch lässt sich vermeiden, dass einzelne Steine oder Platten absacken und zu Stolperfallen werden. Gleiches gilt auch für gepflasterte Wege. Sie können nicht nur praktisch sein, sondern mit einem interessanten Muster den Garten auch optisch bereichern. Beete mit pflegeleichten Gehölzen, Stauden und Zwiebelblumen tragen dazu bei, die Rasenfläche zu verkleinern.
Eine besonders große Arbeitserleichterung im Sommer ist eine vom Landschaftsgärtner verlegte automatische Bewässerung. Die Zuleitungen können unterirdisch verlaufen, so dass sie nicht stören. Ein automatisches Bewässerungssystem mit einem Regensensor ist eine langfristige Investition, die gleich mehrere Vorteile bietet: Sie spart viel Zeit, kann den Wasserverbrauch reduzieren und dazu beitragen, dass die Pflanzen auch dann optimal versorgt sind, wenn keiner zu Hause ist. So lässt sich der Gartensommer noch mehr genießen und auch einem spontanen Kurzurlaub steht nichts mehr im Wege.

Mail Terrasse 296217

Foto: BGL/PdM. – Den Sommer genießen – bei gutem Wetter am besten draußen. Eine Terrasse ist nicht nur praktisch, sie kann den Garten auch optisch bereichern.

Kommentar

Mit mediterranem Flair

Pflanzen der Bibel

Einige Pflanzen wachsen noch gar nicht so lange in den Gärten Mitteleuropas, obwohl sie hier mittlerweile relativ häufig zu sehen sind. Die Serbische Fichte (Picea omorika) beispielsweise wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts in einem Gebirge in Osteuropa entdeckt, der Urwelt-Mammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) um 1940 in China. Andere wie Flieder, Hortensie und Phlox sind schon seit mehreren Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Gartenkultur. Manche Pflanzen begleiten den Menschen sogar seit mehr als 2.000 Jahren und werden bereits im Alten Testament erwähnt. Viele der in der Bibel genannten Gehölze und Blumen sind im Nahen Osten heimisch, sofern sie nicht als Gewürz- oder Heilpflanzen über alte Handelswege in das Gebiet ums östliche Mittelmeer gelangten. Besonders wichtig waren dort damals Olivenbäume, Feigen, Dattelpalmen, Granatäpfel, Weinreben und verschiedene Getreidearten. Einige dieser Pflanzen gedeihen unter bestimmten Voraussetzungen auch in Mitteleuropa.

Außergewöhnliche Blätter

Der Feigenbaum (Ficus carica) ist einer der typischsten Bäume des Mittelmeerraums, wo er seit Jahrtausenden genutzt wird. Er wird schon in der Geschichte von Adam und Eva erwähnt. Die Früchte des Feigenbaums waren für die Menschen früherer Zeiten unter anderem deshalb so wertvoll, weil sie sich wie Weintrauben und Datteln gut trocknen ließen und so über lange Zeit haltbar waren. Die großen, handförmigen Blätter machen den Feigenbaum auch zu einem interessanten Ziergehölz. In Regionen mit milden Wintern können Feigenbäume sogar bei uns im Garten wachsen, insbesondere wenn Sorten gepflanzt werden, die relativ gut Frost vertragen. Für ihre gute Entwicklung ist ein sonniger und windgeschützter Standort wichtig. Feigenbäume können an einer warmen Mauer in Spalierform gezogen werden. Sie eignen sich auch für große Kübel und bringen so mediterranes Flair auf den Balkon oder die Terrasse.

Schattenspender mit Früchten

Die Weinrebe (Vitis) wird sehr häufig im Alten Testament erwähnt. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und schon mehrere Jahrtausende vor Christi Geburt war der Anbau von Wein im Nahen Osten bekannt. Mit den Römern gelangte diese Pflanze über die Alpen nach Deutschland. Der Weinstock war oft ein Symbol für Fruchtbarkeit, und Weinblätter galten in der Antike als Glückssymbole. In der Tat trägt der Weinstock nicht nur leckere Früchte, sondern hat auch schöne große Blätter, die ihn zu einem besonderen Schattenspender machen, wenn er an einer Pergola wachsen kann. Die Sortenvielfalt ist mittlerweile sehr groß und so gibt es auch Reben, die außerhalb des traditionellen Weinbauklimas in nördlicheren Regionen Deutschlands gedeihen können. An eine sonnenexponierte, wärmespeichernde Mauer gepflanzt, kann eine Rebe zudem vom milden Kleinklima in Hausnähe profitieren. Manche Sorten eignen sich auch für die Kultur in großen Kübeln.

Bäume mit Früchten

Auch Nussbäume werden im Alten Testament erwähnt und man geht davon aus, dass Walnussbäume gemeint waren. Sie wurden schon damals im Nahen Osten nicht nur wegen der Nüsse und des daraus gewonnenen Öls, sondern auch wegen ihres Holzes gepflanzt. Der Walnussbaum gedeiht auch in hiesigen Breiten an sonnigen, warmen Standorten. Er wird gerne als Hausbaum gepflanzt und war im Jahr 2008 sogar „Baum des Jahres“.
Ein anderes in der Bibel erwähntes Obstgehölz ist der Granatapfelbaum (Punica granatum). Der Granatapfel wird im Alten Testament oft als Symbol für Schönheit und Reichtum genannt. Die Frucht diente auch als Vorlage für die Dekoration von Kleidung, Mobiliar oder Säulen. Der Name des Granatapfels ist auf die lateinische Bezeichnung granatus für körnig oder kernreich zurückzuführen. Der Reichtum an Kernen beziehungsweise Samen hat ihn auch zu einem Symbol für Fruchtbarkeit gemacht. Ein Granatapfelbäumchen ist eine schöne Kübelpflanze. Zum Überwintern eignet sich ein kühler, aber frostfreier Raum. Im Sommer schmückt sich das Bäumchen mit hübschen, leuchtend roten Blüten, die einen auffallenden Kontrast zu den zierlichen, glänzend grünen Blättern bilden. An einem sonnigen und warmen Standort können sich sogar kleine Früchte bilden.

Ficusblätter

 

Foto: PdM. – Die handförmigen Blätter machen den Feigenbaum auch zu einem interessanten Ziergehölz.

Kommentar

Farbecht im Garten

Schöne Pflanzen für den Sommer

Für viele ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres und ein Sommerurlaub gehört unbedingt dazu. Für andere, vor allem für Gartenbesitzer, sind genau das zwei Gründe, um dann zu Hause zu bleiben. Zum einen ist in den typischen Urlaubsregionen während der Sommerferien besonders viel Trubel, zum anderen ist der Garten in dieser Zeit sehr schön, denn viele Ziersträucher und Stauden blühen dann. Wenn das Wetter mitspielt, wird der Garten sogar zu einem besonders erholsamen Urlaubsort und die Tage im Freien können so schön sein wie im sonnigen Süden.

Kletterrosen – auch für kleine Gärten

Die Sommermonate sind die Zeit, in der die Rosen blühen und den Betrachter mit ihren Farben und oft auch mit ihrem Duft verzaubern. Eine mit Kletterrosen überwachsene Pergola oder Gartenlaube entführt dann in eine märchenhafte Welt. Das Sortiment schöner Rosen ist sehr umfangreich und bietet Sorten für jede Gartengröße und von unterschiedlichster Wuchsform: von der Bodendeckerrose über Beet- und Strauchrosen bis hin zu Rosenstämmchen und Kletterrosen. Selbst auf einem Balkon können Rosen wachsen, wenn sie in große und ausreichend tiefe Gefäße gepflanzt werden. Falls Platz im Garten knapp ist, sind Kletterrosen eine sehr gute Lösung. Sie nutzen die dritte Dimension und benötigen nur wenig Grundfläche. Wichtig ist aber, dass sie ihre langen Wurzeln ungehindert in die Tiefe senken können. So können sie auch den Vorgarten verschönern und die Haustür oder ein Fenster blütenreich umrahmen.

Rosen sind Sonnenkinder

Wenn der Garten groß ist oder ein alter Baum zum Klettern zur Verfügung steht, können auch „Rambler“ gepflanzt werden. Kletterrosen aus dieser Gruppe haben besonders lange, weiche und dünne Triebe. Sie können ähnlich wie Lianen zum Beispiel in Bäume klettern und sie mit einem romantischen Blütenschleier überziehen. Die Rose gilt manchmal als kapriziös, wie man es insgeheim von einer Pflanze, die als „Königin der Blumen“ bezeichnet wird, erwartet. Damit tut man ihr jedoch Unrecht, denn eventuelle Probleme werden in den meisten Fällen nur durch den falschen Standort verursacht. Rosen lieben Sonnenschein und frische Luft. Ein heller Standort im Garten, an dem sich die sommerliche Hitze nicht staut, sondern der Wind die Rose umspielen kann, ist eine gute Voraussetzung für jahrelanges Rosenglück.

Blüten wie auf Hawaii

Eine Pflanze mit besonders viel Urlaubsflair ist der Hibiscus, auch Garten-Eibisch genannt. Eine Hibiscus-Art ist sogar zur Nationalpflanze Hawaiis geworden, eine andere ziert das Wappen von Malaysia. Von den über 200 Hibiscus-Arten ist in Mitteleuropa nur der Rosen- oder Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) winterhart. Er hat, ähnlich wie seine Verwandten aus der Südsee, sehr große, breit trichterförmige Blüten, wie sie auch manchmal auf farbenfrohen Hawaiihemden in stilisierter Form zu sehen sind. Die Blüten können einen Durchmesser von über zehn Zentimetern erreichen. Die Staubgefäße sind zu einer markanten Staubblattsäule zusammengewachsen, die bei vielen Sorten weit aus der Blüte hervorragt und einen schönen Kontrast zu den dunkler gefärbten Blütenblättern bilden kann. Das Farbenspektrum der tropisch anmutenden Blüten reicht von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Blauviolett. Manche haben in der Mitte ein dunkler gefärbtes „Auge“. Es gibt auch Sorten, deren Blüten ähnlich wie bei Nelken gefüllt sind. Der Garten-Eibisch wird bis ungefähr zwei Meter hoch und kann deshalb auch als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse seine Wirkung entfalten.

Blütenbälle und Spitzenhäubchen

Ganz anders sehen die Blüten der Bauernhortensien (Hydrangea-macrophylla-Sorten) aus. Diese Hortensien erinnern mit ihren großen, farbenfrohen Blütenbällen an Bilder aus der Bretagne oder an alte Bauerngärten auf dem Lande. Das Farbspektrum dieser von Juni bis September blühenden Ziersträucher umfasst neben Weiß, Rot, Blau und Violett auch zarte Pastellnuancen. Bauernhortensien gedeihen sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten auf gleichmäßig feuchtem, humosem und gut wasserdurchlässigem Boden. Weil sie je nach Sorte nur etwa ein bis zwei Meter hoch werden, eignen sie sich auch für Gefäße. Als Substrat kann Rhododendronerde verwendet werden, denn die Hortensien benötigen sauren bis neutralen Boden. Zu den Bauernhortensien gehören auch die aparten Spitzenhäubchen- oder Lacecap-Hortensien. Sie haben schirmförmige, sehr nostalgisch anmutende Blütenstände mit auffallenden Randblüten und kleinen, unscheinbaren Blüten in der Mitte.

Kleine Wasserwelt

Auch ein Teich bringt Farbe und Abwechslung in den Sommergarten. In ihm spiegelt sich das unendliche Blau des Himmels, Libellen tanzen über die funkelnde Wasserfläche und vielleicht ist er sogar groß genug für einige Fische. Er bietet Raum für eine ganz eigene Pflanzenwelt, abhängig von der Tiefe des Wassers und vom Feuchtegrad des Uferbereiches. So können im oder am Teich viele Pflanzen wie die gelb blühende Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), das blau blühende Herzblättrige Hechtkraut (Pontederia cordata), der himmelblaue Bachbungen-Ehrenpreis (Veronica beccabunga) und Seerosen (Nymphaea) den Sommer verschönern. Bei der Auswahl lohnt sich die Beratung im Facheinzelhandel, um die richtigen Pflanzen für die richtige Wassertiefe zu finden.

Neues kennenlernen

Wenn der Garten noch Wünsche übrig lässt, ist das auch im Sommer kein Problem. In Töpfen oder größeren Gefäßen, den sogenannten Containern, erhältliche Gehölze und Stauden können auch im Sommer gepflanzt werden. Wichtig ist dann eine gute und regelmäßige Wasserversorgung. So kann man sich sogar beim Sommerurlaub zu Hause überraschen lassen und Neues kennenlernen: Einfach im Facheinzelhandel sehen, was jetzt außer Garten-Eibisch, Rosen und Co alles blüht und den Sommergarten oder Balkon und Terrasse bereichern kann.

E-Mail Juli Kletterrose 'Zéphirine Drouhin'

Foto: PdM. – Traumhaft schön: Kletterrosen. Selbst in kleinen Gärten finden sie Platz, denn sie benötigen wenig Grundfläche. So können sie auch Vorgärten verschönern und die Haustür oder ein Fenster blütenreich umrahmen.

Interessant zu wissen – rund um die Pflanzen des Monats Juli

Kletterrosen

In Städten sieht man manchmal (Kletter-)Rosen in Fußgängerzonen oder an Hauseingängen inmitten einer gepflasterten Umgebung. Ihnen steht dort nur sehr wenig offener Boden zur Verfügung. Rosen sind Tiefwurzler, deren Wurzeln mehrere Meter lang werden können. Deshalb können sie Wasser auch noch aus Tiefen holen, die für viele andere Pflanzen nicht mehr erreichbar sind. So gedeihen sie noch an Standorten, an denen andere Gehölze keine Chance mehr hätten. PdM

Rosen mit Qualitätsausweis

Viele Eigenschaften von Rosen sind sortenabhängig. Deshalb werden Rosen ähnlich wie bei einem Talentwettbewerb an verschiedenen Standorten in Deutschland miteinander verglichen. Sie werden dabei auf bestimmte Kriterien wie hohe Widerstandskraft gegenüber Krankheiten, Frosthärte, Duft und Reichblütigkeit geprüft. Auch Rosensorten von ausländischen Züchtern, unter anderem aus den Niederlanden, Frankreich und England, sind dabei. Die besten Rosen werden mit dem ADR-Siegel belohnt. Die Abkürzung ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung.

Hortensien und ihre Farbenspiele

Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla-Sorten) sind eine Besonderheit in der Pflanzenwelt: Ihre Blütenfarbe wird bei einigen Sorten vom Säuregehalt des Bodens – angegeben als pH-Wert – beeinflusst. Wenn der Boden nicht sauer genug ist, verändert sich die Farbe von Blau nach Rosa. Falls die Hortensien wieder blau blühen sollen, kann man zum Beispiel einen speziellen Hortensiendünger verwenden.

Kommentar

« Vorherige Einträge