Archiv des Monats November 2007

Immergrüne Gehölze für Gartenfreunde

Kleiner Wuchs für große Winterfreuden

Wahre Größe lässt sich bekanntlich nicht in Zentimetern ausdrücken. Auf die Ausstrahlung kommt es an und die hängt von innerer Harmonie und Gleichgewicht ab. Diese Prinzipien gelten nicht nur im menschlichen Miteinander, sondern auch in Gärten: Selbst ein kleiner Garten kann eine große Wirkung haben, wenn die Auswahl der Pflanzen und die Gestaltung stimmen. Es gibt viele Pflanzen, die langsam wachsen oder von Natur aus eher klein bleiben. Sie sind hervorragend für kleine Gärten oder für die Pflanzung in Gefäßen auf Balkonen oder Terrassen geeignet. Dazu gehören unter anderem der Mittelmeer-Schneeball und kleine Nadelgehölze wie zum Beispiel die Zwerg-Bergkiefer und der Zwerg-Lebensbaum. Sie sind nicht nur Platz sparend, sondern sie zaubern als Immergrüne auch im Winter schöne Aussichten in den Garten.

Schnee am Mittelmeer

Der Mittelmeer-Schneeball, Viburnum tinus, kommt in Südeuropa und im Mittelmeerraum auch in der freien Landschaft vor. Seine Beliebtheit im Garten verdankt diese immergrüne Pflanze zum einen seinen duftenden, weißen bis rosafarbenen Blütendolden, die in Kübeln und an geschützten Standorten schon ab Spätherbst bis in den April hinein blühen. Zum anderen beruht sie auf den metallisch glänzenden, zuerst stahlblauen und später fast schwarzen, ungewöhnlich attraktiven Beeren. Seine dunkelgrünen, leicht glänzenden, weich behaarten Blätter sind schmal-eiförmig und 3-10 cm lang. Der Mittelmeer-Schneeball hat einen kompakten, rundkronigen, klein bleibenden Wuchs und ist in der Pflege sehr anspruchslos. Am wohlsten fühlt er sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit mäßig trockenem und nährstoffreichem Boden. Da er sehr schnittverträglich ist und – am besten im Frühjahr – stark zurückgeschnitten oder in jede beliebige Form gebracht werden kann, eignet sich der Mittelmeer-Schneeball hervorragend für Gefäße und Kübel auf Balkon und Terrasse. Obwohl er bis ungefähr -8°C als frosttolerant gilt, sollte er – vor allem als Kübelpflanze – einen Winterschutz erhalten, zum Beispiel in Form einer Ummantelung, damit der Topf bei tiefen Temperaturen nicht durchfriert. Außerdem empfiehlt es sich, die Pflanze nah an die Hauswand zu stellen, da es dort geschützter ist. Auch im Winter sollte der Mittelmeer-Schneeball an frostfreien Tagen etwas gegossen werden, damit der Ballen nicht austrocknet.

Immergrün muss nicht immer grün sein

Immergrüne Pflanzen behalten im Winter im Gegensatz zu laubabwerfenden Pflanzen ihre Blätter oder Nadeln. Diese müssen jedoch nicht unbedingt grün sein, wie viele schöne Gehölze mit gelbem oder bläulichem Nadelkleid beweisen. Ein auffälliges Schmuckstück in der kalten Jahreszeit ist die Zwerg-Bergkiefer ‚Carstens Wintergold‘, deren Nadeln sogar eine interessante Metamorphose durchlaufen. Wenn die Tage im Herbst kühler werden, beginnen sich die Nadeln dieser Zwerg-Bergkiefer zu färben: Von sommerlichem Grün über leuchtend Hellgelb bis hin zu Goldgelb-Kupferfarben im späten Dezember. Damit setzt die Zwerg-Bergkiefer im winterlichen Grau oder auch in einer weißen Schneelandschaft bemerkenswerte Akzente. Doch nicht nur im Garten: Wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine relativ kleinwüchsige Pflanze, die dadurch hervorragend für Kübel und Tröge auf Balkon und Terrasse geeignet ist. In 10 Jahren erreicht sie nur eine Höhe von etwa 3o-5o cm und eine Breite bis circa 6o cm. Sie hat einen ausladend-aufrechten Wuchs und wächst mit zunehmendem Alter immer mehr in die Breite. In der Natur gedeiht die Ursprungsform an Berghängen und schroffen Felswänden. Auch ‚Carstens Wintergold‘ ist sehr anspruchslos und passt sich im Garten so gut wie jedem Standort an. Selbst im Kübel ist sie ohne jeden Winterschutz absolut frostbeständig.

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Kommentar

Natur erleben im Herbst

Am schönsten im Herbst:
Natur erleben

Immer mehr Kindern und auch manchen Erwachsenen fehlen heute die elementarsten Kenntnisse über die Abläufe in der Natur. Sie kennen sich zwar mit dem neuesten Computerprogramm aus, können mühelos mit dem DVD-Player umgehen und wissen, welche Marken gerade „in“ sind. Doch woher genau zum Beispiel Äpfel kommen oder wann am besten welche Blumen gepflanzt werden, da müssen viele schon passen. Früher war es gang und gäbe, dass Kinder draußen spielten und dadurch ganz nebenbei Kontakt zur Natur hatten. Heutzutage ist der Bewegungsradius vieler Kinder durch Stadtleben, Verkehr oder fehlende innerstädtische Grünflächen eingeschränkt. Wie gut, wenn es einen eigenen Garten gibt, in dem man nach Herzenslust toben und Abenteuer erleben kann. Im Garten lernen Kinder einfache, natürliche Zusammenhänge kennen und erleben den Wechsel der Jahreszeiten hautnah.
Spielort Garten
Gerade im Herbst gibt es im Garten besonders viel zu tun und zu entdecken: Das Laub verfärbt sich in den schönsten Farben, die Sträucher zieren sich mit prächtigem Fruchtschmuck und die Herbstblüher leuchten in der warmen Sonne um die Wette. Kinder haben Spaß daran, gemeinsam mit den Eltern den Garten winterfest zu machen oder Stauden und Blumenzwiebeln fürs nächste Frühjahr zu pflanzen. Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder symbolisiert ein Hausbaum – wie zum Beispiel ein schöner Apfelbaum – Beständigkeit. Doch mit den Jahreszeiten verändert er sich auch permanent, seine Blätter und Früchte regen die kindliche Fantasie an und mit seinen ausladenden Ästen lädt er zum Träumen und Klettern ein. Der Garten und auch Parkanlagen bieten im Herbst besonders für Kinder eine wahre Wunderwelt und Kreativitätsschmiede. Stundenlang können sie dort Blätter, Kastanien, Bucheckern und Eicheln sammeln und durchs Laub toben. Im Herbst erleben Kinder dort aber auch Nebelschwaden und Sturmwind, sie entdecken leuchtende Früchte, faszinierende Spinnweben und eine abwechslungsreiche Tierwelt oder freuen sich über die schmackhafte Ernte beim anschließenden Kartoffelfeuer.
Bastellust
Wenn die Tage kürzer werden verlagert sich das Leben zwangsläufig wieder mehr ins Haus. Das Sammeln von Laub, Früchten, Zapfen, kleinen Zweigen und sonstigen Naturmaterialien bietet eine perfekte Voraussetzung für herbstliche Bastelstunden. Kehrt man bei Einbruch der Dämmerung nach einem Aufenthalt im Freien in die warme Wohnung zurück, ist es dort umso gemütlicher. Bei einer Tasse warmem Kakao oder Tee kann man sich an den mitgebrachten Schätzen freuen und im Bastelfieber die Früchte der Natur zu einfallsreichen Kreationen verarbeiten.

Tipps:
– Herbstlicher Schmuck in der Wohnung: Nicht nur im Garten, sondern auch in der Wohnung können die Schätze der Natur herbstliche Stimmung verbreiten: Ein paar Herbstblumen oder Zweige mit bunten Blättern oder Beeren, Kürbisse, Äpfel, all das schafft eine warme und behagliche Atmosphäre, die Eltern und Kinder gleichsam anspricht. PdM
– Matschen erlaubt: Kinder haben im übrigen auch an herbstlichem Regenwetter oft sehr viel Spaß – wenn man ihnen den Aufenthalt im Freien erlaubt. Solange sie entsprechend gekleidet sind und nicht nass werden oder frieren, können sie sich gut draußen beschäftigen und stärken nebenbei noch ihr Immunsystem. Im Garten einen Unterschlupf bauen, Regenwürmer beobachten und durch Pfützen laufen – all dies macht auch bei Schmuddelwetter viel Spaß!

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Foto: PdM. – Abenteuerspielplatz Garten: Wie gut, wenn es einen eigenen Garten gibt, in dem Kinder nach Herzenslust toben und auf Entdeckungsreise gehen können. Im Garten lernen Kinder einfache, natürliche Zusammenhänge kennen und erleben den Wechsel der Jahreszeiten hautnah.

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Kommentar

Ab ins Beet

Jetzt pflanzen

Mal ehrlich, der Herbst ist doch einfach unschlagbar. Was für eine herrliche Jahreszeit! Jetzt färben sich die Blätter so stimmungsvoll gelb, orange und rot, dass man den Groll über den fehlenden Sommer fast vergessen hat. Einige Bäume sind komplett in goldgelbes Laub gehüllt, manche sogar übermütig karminrot gefärbt. Wenn sie nicht so fest im Boden verwurzelt wären, würde man das ein oder andere Prachtstück am liebsten einpacken und nach Hause tragen. Eigentlich gar keine schlechte Idee! Denn wer jetzt in die Baumschule geht, der findet eine prächtig herbstfarbene Auswahl an Gehölzen, die nur darauf wartet, mitgenommen zu werden.

Noch einmal in die Hände gespuckt!

Wer seinen Favoriten gefunden hat, der kann den Spaten schon einmal aus der Garage holen: Das Pflanzloch sollte etwa 1,5 mal größer und tiefer sein als der Wurzelballen. Die ausgehobene Erde kann, je nach Bodenqualität, mit Sand oder Kompost aufgebessert werden. Anschließend wird ein Teil zurück ins Pflanzloch gegeben und der Rest um den Ballen herum verteilt und fest angetreten. Aus der überschüssigen Erde formt man einen Gießrand und dann: Wasser marsch!

Vorteil Herbst

Gepflanzt werden im Herbst klassische Laubgehölze, Rosen, Beerensträucher und Obstbäume. Auch wer sein Grundstück mit einer Hecke umgeben möchte, der sollte jetzt damit loslegen. Sobald die Bäume und Sträucher ihr Laub abwerfen, können sie eingepflanzt werden. Dann sind in der Regel auch die heißen und trockenen Tage des Jahres vorbei und es regnet wieder öfter. Durch die hohe Feuchtigkeit im Boden beginnen die Wurzeln noch vor dem Winter wieder zu wachsen und die Hohlräume im Boden werden geschlossen – der Gärtner nennt das fachmännisch ‚Bodenschluss‘. Die Gefahr, dass die Pflanzen im Frühjahr vertrocknen, ist damit geringer.

Lücken auffüllen

Der Herbst ist auch ein guter Zeitpunkt, um Lücken und Schwachstellen im eigenen Garten zu erkennen und mit neuen Pflanzen zu füllen. Denn wenn Bäume, Sträucher und Stauden im Garten ihr Laub noch tragen, kann der Gartenbesitzer am besten beurteilen, wie groß die Lücken wirklich sind und ganz gezielt neue Pflanzen einsetzen.

T I P P

Ausnahmen von der Regel

Einige immergrüne Gehölze und frostempfindliche Pflanzen lassen sich nicht von den Vorteilen der Herbstpflanzung beeindrucken. Immergrüne beispielsweise wollen schon im Spätsommer gepflanzt werden, sobald ihr Neutrieb ausgereift ist. Dann können sie noch vor dem Winter richtig anwachsen und so ihre Wasserversorgung für die nächsten Monate sicherstellen. Frostempfindliche Pflanzen wie Hortensie (Hydrangea), Bartblume (Caryopteris) oder Ziergräser werden dagegen am Besten erst im Frühjahr ausgepflanzt, wenn die Gefahr starker Fröste vorbei ist.

Bild

Foto: PdM. – Im Herbst wird wieder in die Hände gespuckt, denn jetzt ist Pflanzzeit für viele Bäume, Sträucher und Stauden.

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