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	<title>Baumschule Frank Aktuell</title>
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		<title>Gesellige Runde zwischen goldenen Farben</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Feiern im Garten &#8211; auch im Herbst!
Die Tage werden allmählich kürzer und kühler. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass auch die Gartensaison zu Ende ist! Im Gegenteil: Im Herbst zeigt sich der Garten noch einmal in seiner ganzen Farbenpracht, wenn die Spätsommer- und Herbststauden ihre Blüten öffnen und sich Gehölze und Gräser goldgelb und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Feiern im Garten &#8211; auch im Herbst!</strong></p>
<p>Die Tage werden allmählich kürzer und kühler. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass auch die Gartensaison zu Ende ist! Im Gegenteil: Im Herbst zeigt sich der Garten noch einmal in seiner ganzen Farbenpracht, wenn die Spätsommer- und Herbststauden ihre Blüten öffnen und sich Gehölze und Gräser goldgelb und rotbraun verfärben. Selbst feiern lässt sich jetzt noch am schönsten im Garten &#8211; umgeben von frischer, milder Luft und mitten im grünen Leben! Auf einer überdachten Terrasse und von einer Natursteinmauer geschützt, müssen Gartenbesitzer und Gäste weder Wind noch Regen fürchten. Wenn es am späteren Abend dann allzu kühl wird, setzt man sich einfach an den Feuerplatz ans knisternde Feuer oder zieht sich in den Gartenpavillon zurück. Ein solcher Feuerplatz lässt sich aus gebrannten Tonziegeln selbst bauen und ist besonders praktisch, wenn er direkt in eine gepflasterte Fläche eingebettet wird. Die Erde mit etwas Sand bedecken und schon kann´s losgehen. Wichtig ist, dass der Feuerplatz weit genug von Gebäuden und Pflanzen entfernt ist und das Feuer klein gehalten wird. Beim Bau können Landschaftsgärtner weiterhelfen. Sie sorgen außerdem dafür, dass der Garten auch sonst gepflegt und schön angelegt ist. Denn vor allem dann fühlen sich Besitzer und Gäste wohl: auf einer schön gepflasterten Terrasse statt etwa auf vermoosten Waschbetonplatten, mit Blick auf eine Fülle aus Farben und Formen, begleitet von rauschenden Blättern. Da schmecken herzhafter Zwiebelkuchen und  junger Wein gleich doppelt gut und frisch gebackener Apfelkuchen versüßt den Abschied vom Sommer!</p>
<p><strong>Am Nachmittag &#8230;</strong></p>
<p>Wer unter freiem Himmel feiert, kann der Natur einen Teil der Dekoration überlassen. Wie prachtvoll haben sich zum Beispiel die vor kurzem noch glänzend dunkelgrünen Blätter des Amberbaums (Liquidambar styraciflua) verfärbt! Weithin leuchten sie nun in warmen Farbtönen zwischen Gelborange, Wein- und Purpurrot. Berberitze (Berberis) und  Scharlach-Weißdorn (Crataegus coccinea bzw. pedicellata) haben daneben ihren korallenroten Fruchtschmuck angelegt und auch die exotisch anmutende Lampionblume (Physalis alkekengi var. franchetii) zeigt sich jetzt mit ihren orangeroten Fruchthülsen von ihrer schönsten Seite, die tatsächlich an Papierlampions erinnern. Die beste Kulisse für eine Gartenparty! Attraktive Hingucker sind außerdem Herbstanemonen (Anemone hupehensis) und Astern, die je nach Sorte von Weiß über Rosa bis hin zu Blauviolett blühen. Besonders elegant sind die Silberkerzen (Cimicifuga), die ihre langgestielten weißen, creme- oder rosafarbenen Blütenkerzen sanft im ersten leichten Herbstwind wiegen. Schade wär´s, ließe man sich diesen Anblick entgehen!</p>
<p><strong>&#8230; und am Abend</strong></p>
<p>Auch wenn die &#8220;Erntedank&#8221;- oder Kaffeetafel bis auf den letzten Krümel geräumt ist, lohnt es sich noch, draußen sitzen zu bleiben und die frische Abendluft zu genießen. Denn weil es früher dunkel wird als noch im Sommer, kommen auch die Gartenleuchten schneller zu ihrem Auftritt. Diese sorgen nicht allein für Sicherheit, sondern tauchen &#8211; wenn sie clever installiert sind &#8211; den Garten in ein stimmungsvolles Lichtermeer! Verwunschen und mächtig steht dann der angestrahlte Solitärstrauch da und der Gartenteich schimmert geheimnisvoll. In der Dämmerung, wenn kräftige Farben in den Hintergrund treten, bleiben die weißen Blüten von Chrysantheme und Prachtspiere (Astilbe) sowie das Gelb von den Staudensonnenblumen (Helianthus) besonders lange sichtbar. Auffallende Blüten, leuchtendes Herbstlaub, Immergrüne und bunte Früchte &#8211; ein mit Gehölzen und Stauden abwechslungsreich gestalteter Garten bietet auch nach dem Sommer jede Menge Garten- und Partyglück, das genossen und begossen werden kann. Grün macht glücklich!</p>
<p><strong>Ab September beginnt auch die Pflanzzeit: Pflanzen, die bis zum Dezember, solange kein Frost herrscht, in die Gartenerde gesetzt werden, beginnen schnell, sich zu entwickeln und sammeln alle Kraft, um dann im kommenden Frühjahr früh und kräftig auszutreiben</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>     <img height="672" alt="E-Mail Terrasse mit Ziergras 291166" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/e-mailterrassemitziergras291166.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: BGL/PdM. &#8211; Draußen ist es am schönsten, auch wenn die Tage langsam kürzer werden: Auf einer fachmännisch angelegten Terrasse, mitten im grünen Leben, fühlen sich Gartenbesitzer und Gäste wohl.</p>
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		<title>Unterschätzte Helden der Großstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Straßenbäume
Bäume leisten Beachtliches, auch wenn viele ihrer Leistungen für den Menschen gar nicht sichtbar sind. Sie nehmen das klimaschädigende Kohlendioxid auf und geben dafür den in der Photosynthese erzeugten für Mensch und Tier lebensnotwendigen Sauerstoff ab. Sie können auch Feinstaub und andere Stoffe, die für den Menschen schädlich sind, aus der Luft filtern. Außerdem bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Straßenbäume</strong></p>
<p>Bäume leisten Beachtliches, auch wenn viele ihrer Leistungen für den Menschen gar nicht sichtbar sind. Sie nehmen das klimaschädigende Kohlendioxid auf und geben dafür den in der Photosynthese erzeugten für Mensch und Tier lebensnotwendigen Sauerstoff ab. Sie können auch Feinstaub und andere Stoffe, die für den Menschen schädlich sind, aus der Luft filtern. Außerdem bieten sie Schutz vor Wind, spenden an heißen Sommertagen Schatten und beeinflussen so positiv das Kleinklima. Darüber hinaus bereichern Bäume unser Leben auch auf andere Weise. Sie sprechen unsere Sinne an, machen damit unsere Umwelt lebens- und liebenswerter und bringen Natur in die Stadt. Die Krone eines großen alten Baumes stellt vielfach einen eigenen Mikrokosmos dar, denn sie bietet Eichhörnchen, Vögeln und vielen anderen Tieren Lebensraum und Schutz. Wie sehr Bäume geschätzt werden, wird unter anderem daran deutlich, dass Häuser und Wohnungen mit viel Grün in der Nähe, zum Beispiel schönen Grünanlagen oder grünen Promenaden, auf dem Immobilienmarkt besonders gefragt sind.</p>
<p><strong>Extremstandort Straßenrand</strong></p>
<p>Noch mehr als die Bäume, die in einem Park oder in einem Garten stehen, leisten allerdings die Straßenbäume in der Stadt. Sie müssen sich unter erschwerten Bedingungen behaupten: Der Raum, der ihren Wurzeln zur Verfügung steht, ist begrenzt. Dazu kommt, dass es in Städten im Allgemeinen ein paar Grade wärmer ist als im Umland. Wenn es doch mal an heißen Tagen regnet, kann häufig nur eine begrenzte Menge Wasser in den Boden sickern und zu den Wurzeln gelangen, denn die Umgebung ist meistens gepflastert oder mit Asphalt komplett versiegelt. Direkt um den Stamm herum befindet sich zwar oft eine kleine offene Fläche, sie wird aber von der Krone beschattet. Wenn es nur wenig regnet, hält das eigene dichte Blätterdach den Regen davon ab, an die Wurzeln zu gelangen. Oft ist in der Stadt die Erde um den Baum herum verdichtet, zum Beispiel durch parkende Autos, und hindert das Regenwasser daran, gut zu versickern. Wenn keine Schutzvorrichtungen wie Baumschutzbügel vorhanden sind, kommt es zudem leicht zu Beschädigungen der Baumrinde durch Fahrzeuge. So sind die Bäume in der Stadt besonders vielen Gefahren und zusätzlichem Stress ausgesetzt. Auf der anderen Seite sind sie gerade in den Städten wertvoll, denn dort ist Grün rar: Straßenbäume verschönern das Stadtbild, machen das Wohnumfeld attraktiver und sie verbessern das Stadtklima, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und Temperaturspitzen reduzieren. Sie haben deshalb besonderen Schutz und Aufmerksamkeit verdient. Mancher Anwohner übernimmt darum gerne eine Patenschaft für einen Straßenbaum in seiner Nähe, je nach Stadt in Rücksprache mit dem Grünflächenamt, und versorgt &#8220;seinen&#8221; Baum an heißen Tagen mit Wasser.</p>
<p><strong>Bäume: Freunde fürs Leben</strong></p>
<p>Dieser Sommer hat gezeigt, wie wichtig und wertvoll Bäume in der Stadt sind. Was wäre ein Biergarten an einem heißen Sommertag ohne schattenspendende Bäume; wie wohltuend ist es, an einem sonnigen Tag einen Parkplatz im Schatten eines Baumes zu finden und wie schön und erfrischend wirken Straßenzüge mit Bäumen, die die Fußgänger vor der heißen Sonne schützen? Bäume verbessern aber nicht nur die Lebensqualität, sie sind ganz besondere Lebewesen, denn sie schlagen dank ihrer Langlebigkeit Brücken in die Vergangenheit. Viele der Bäume, deren Schatten wir jetzt genießen, sind schon vor langer Zeit gepflanzt worden. Manche erinnern an historische Ereignisse oder haben eine besondere Bedeutung für einen Stadtteil oder eine Gemeinde. Bäume schlagen auch Brücken in die Zukunft, denn wer heute einen Baum pflanzt, denkt auch an die folgenden Generationen. Er tut aber erst einmal sich selber etwas Gutes, denn ein Baum verschönert den Vorgarten, die Einfahrt oder den Garten. Je nachdem, was für ein Baum ausgewählt wurde, wird er auch zu einem Spiegel der Jahreszeiten und zu einem besonderen Begleiter durchs Jahr. Wer zum Beispiel einen Obstbaum pflanzt, kann sich über eine üppige Blütenpracht im Frühjahr, leckere Früchte zum Ausklang des Sommers und zudem vielleicht über ein leuchtendes Farbenspiel der Blätter im Herbst freuen.</p>
<p>   <img height="301" alt="EMail Baum im Regen" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/emailbaumimregen.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Bäume leisten viel für den Menschen und sie haben es in der Stadt besonders schwer. Die Umgebung ist oft gepflastert oder sogar komplett mit Asphalt versiegelt. Deshalb kann häufig nur eine begrenzte Menge Regenwasser in den Boden sickern und zu den Wurzeln gelangen.</p>
<p>
 </p>
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		<title>Eigene Ernte und mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Herbstfreuden
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Wochen &#8211; langsam verabschiedet sich der Sommer und damit ändert sich auch die Stimmung im Garten. Jetzt beginnt eine Jahreszeit, die viele Garten- und Pflanzenfreunde besonders genießen: Das Licht wird weicher, die Farben werden wärmer und die Pflanzenwelt zeigt ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbstfreuden</p>
<p>Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Wochen &#8211; langsam verabschiedet sich der Sommer und damit ändert sich auch die Stimmung im Garten. Jetzt beginnt eine Jahreszeit, die viele Garten- und Pflanzenfreunde besonders genießen: Das Licht wird weicher, die Farben werden wärmer und die Pflanzenwelt zeigt ihren großen Reichtum, denn es ist Erntezeit. Manche Beerenobstgehölze wie die Johannisbeeren trugen schon im Juli Früchte, doch im September beginnt die Haupterntezeit. Jetzt reifen Brom- und Himbeeren, Preiselbeeren, Wein und auch Wildobstarten wie Holunder, Apfelbeere und Sanddorn tragen jetzt Früchte. Bei den so genannten Wildobstgehölzen handelt es sich um Pflanzen, die bisher züchterisch wenig oder gar nicht bearbeitet wurden. Sie bieten besondere Geschmackserlebnisse, weil die Früchte, auch in verarbeiteter Form, nicht zum Standardsortiment im Handel gehören.</p>
<p>Leckere Vielfalt</p>
<p>Obst aus dem eigenen Garten &#8211; frischer geht es nicht. Einige Beerenobstarten wie Brom- und Himbeeren sind ideal für die Ernte als Naschobst, denn die Früchte eignen sich nicht nur für selbstgemachte Delikatessen, sondern können auch direkt vom Strauch gegessen werden. Sie sind eine leckere und gesunde Abwechslung zwischendurch. Die Früchte anderer Gehölze, zum Beispiel von Sanddorn- und Apfelbeersträuchern, müssen dagegen erst in der Küche verarbeitet werden. Brombeeren sind besonders genügsam und anspruchslos. Mittlerweile gibt es auch viele Sorten ohne Stacheln. Sie lassen sich wegen ihrer langen Triebe genauso wie Himbeeren am besten an einem Gerüst ziehen. Wer wenig Platz im Garten hat und trotzdem eigenes Obst ernten möchte, kann Beerensträucher in Stämmchenform pflanzen. Johannis- und Stachelbeersträucher als Stämmchen passen zum Beispiel gut in einen kleinen Ziergarten oder in einen Kübel oder größeren Kasten auf die Terrasse oder auf den Balkon. Weiße, rote und schwarze Johannisbeeren bieten mit ihren dichten Trauben reiche Ernten und sind auch optisch ein Genuss. Bei Stachelbeeren gibt es ebenfalls eine große Auswahl. Sie haben gelbe, grüne oder rote, lange haltbare  Früchte. Mittlerweile sind auch hier Sorten erhältlich, die keine oder nur noch wenige Stacheln haben.</p>
<p>Startvorteil durch Herbstpflanzung</p>
<p>Der Herbst ist aber nicht nur Erntezeit, sondern auch Pflanzzeit. Die meisten Gehölze, auch die meisten Beerensträucher, pflanzt man am besten vor dem Winter, so dass sie noch in diesem Jahr gut anwachsen und neue Wurzeln bilden können. Dadurch können sie im nächsten Jahr mit voller Kraft durchstarten. Dies kann schon im ersten Jahr eine gute Ernte sichern. Hinsichtlich der Reifezeit gibt es bei manchem Beerenobst sortenbedingte Unterschiede. Bei den Himbeeren sind zum Beispiel im Sommer oder im Herbst reifende Sorten erhältlich. Wer Pflanzen mit unterschiedlicher Reifezeit kombiniert, kann sich so über einen besonders langen Zeitraum an dem leckeren Naschobst erfreuen. Manche Obstgehölze sind nicht nur wegen ihrer leckeren Früchte wertvolle Gartenpflanzen, sondern auch wegen der schönen, schmückenden Blätter: Die großen Blätter der Weinreben beispielsweise können Wände oder Pergolen begrünen, die kleinen Blätter der zierlichen Preiselbeeren sind immergrün und schmücken die Pflanzen auch im Winter. So können sie, in Töpfe oder Blumenkästen gepflanzt, in der kalten Jahreszeit auch Farbe auf den Balkon bringen.</p>
<p>&#8220;Kirschäpfel&#8221; als Winterschmuck</p>
<p>Manche Früchte sind zum Essen fast zu schade. Zieräpfel haben kleine Miniaturäpfel als Früchte. Sie eignen sich zum Beispiel für leckere Gelees oder Säfte, doch sie sind eigentlich zu schön zum Pflücken. Diese Apfelbäume werden sehr gerne zu Zierzwecken gepflanzt, denn sie bringen über einen langen Zeitraum Farbe in den Garten: Die kleinen, manchmal nur kirschengroßen Früchte erscheinen in großer Zahl und bleiben je nach Sorte bis weit in den Winter hinein an den Zweigen. Weil sie so klein sind, werden die Zieräpfel manchmal auch als Kirschäpfel bezeichnet. Zusätzlich zu dem Fruchtschmuck begeistern Zierapfelbäume oder -sträucher auch mit ihrer Blütenpracht: Sie sind im Frühling dicht an dicht mit schneeweißen, rosafarbenen oder roten Blüten bedeckt. </p>
<p>Faszinierende Herbstfärbung</p>
<p>Nicht nur die Früchte mancher Gehölze, sondern auch die Blätter vieler sommergrüner Bäume und Sträucher bringen Farbe in den Herbst. Bekannt für ihre herbstliche Farbenpracht sind die Ahorne, von denen manche besonders eindrucksvolle Farbenspiele bieten. Die filigranen Fächerahorne (Acer palmatum in Sorten) haben einen eleganten, anmutigen Wuchs und fächerartige, manchmal stark geschlitzte Blätter in den verschiedensten Grün- und Rottönen. Im Herbst beeindrucken sie mit einem Feuerwerk der Farben von leuchtendem Gelb über kräftige Orangetöne bis hin zu dunklem Rot. Das Sortiment dieser zierlichen Ahorne ist sehr umfangreich und so lässt sich für jede Gartengröße ein passender Fächerahorn finden. Manche Sorten werden vier bis sechs Meter hoch, andere erreichen nur eine Höhe von einem bis zwei Metern und können deshalb auch noch in kleinen Gärten, Innenhöfen oder großen Pflanzgefäßen wachsen.</p>
<p>Leuchtende Blüten</p>
<p>Die meisten Pflanzen blühen im Frühling und im Sommer. Doch einige blühen erst, wenn sich die Natur zum Ende des Sommers und im Herbst langsam auf den Winter einstellt. Dazu gehören die farbenfrohen Herbstastern mit ihren schönen Blüten vor allem in Rosa-, Rot-, Violett- und Blautönen. Sie eignen sich auch als Schnittblumen und bringen dann die Farben des Herbstes auch ins Haus. Herbstastern erfreuen nicht nur den Menschen, sondern auch Schmetterlinge und andere Tiere. Weil diese auffallenden Stauden so spät blühen, sind sie besonders wertvolle Insektennährpflanzen. Wenn die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind, lassen sie den Garten noch einmal leuchten.<br />
Auffallende Blüten, leuchtendes Herbstlaub, bunte Früchte und leckeres Obst &#8211; ein mit Gehölzen und Stauden abwechslungsreich gestalteter Garten bietet auch im Herbst noch jede Menge Gartenglück.</p>
<p>
<strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats September</strong></p>
<p>Die Vielfalt clever nutzen<br />
Die Vielfalt an Beerenobstarten und -sorten macht es möglich, für die unterschiedlichsten Gartengrößen das Richtige zu finden oder verschiedene Wuchsformen zu kombinieren, um so den vorhandenen Platz besser nutzen zu können. Ein wahrer Garten Eden entsteht, indem man möglichst viele Arten und Sorten pflanzt, die zu verschiedenen Zeitpunkten Früchte tragen. So lässt sich die Fülle unterschiedlicher Geschmackserlebnisse vom Sommer bis in den Herbst hinein genießen,</p>
<p><u>Beerenobst<br /></u>Der Name Johannisbeere geht auf den Johannistag, den 24. Juni, zurück. An diesem Tag wird der Geburtstag von Johannes dem Täufer gefeiert. Er war früher auch der Tag der Sommersonnenwende. Zu diesem Zeitpunkt kann man schon, je nach Sorte, die ersten Johannisbeeren ernten.</p>
<p>
<u>Delikatessen für den Topfgarten<br /></u>Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt, und Preiselbeeren haben besondere Bodenansprüche. Der zusätzliche Aufwand lohnt sich, denn ihre Früchte sind sehr lecker und aromatisch. Heidelbeeren und Preiselbeeren brauchen sauren Boden. Deshalb sind Rhododendronerde und -dünger für diese kleinen Beerensträucher ideal. Solche speziellen Anforderungen lassen sich durch die Kultur in Gefäßen leicht erfüllen. Preiselbeersträucher bleiben relativ klein und eignen sich deshalb sowohl für den mobilen Garten auf Balkon und Terrasse als auch als dichte Bodendecker. Die Größe der Heidelbeersträucher schwankt dagegen stark. Es gibt Sorten, die nur etwa 40 cm hoch werden, andere können eine Höhe von über einem Meter erreichen.</p>
<p><u>Heimisches Beerenobst</u><br />
Die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) kommt ursprünglich aus Europa. Die neuesten Sorten sind selbstbefruchtend. Schwarze Johannisbeeren werden wegen ihrer Früchte bereits seit dem 16. Jahrhundert kultiviert.</p>
<p><u>Besondere Blattform<br /></u>Der botanische Name des Ahorns &#8211; Acer &#8211; geht wahrscheinlich auf das indogermanische Wort &#8220;ak&#8221; für &#8220;spitz&#8221; zurück. Der lateinische Name Acer bedeutet ebenfalls &#8220;spitz&#8221; oder &#8220;scharf&#8221; und bezieht sich auf die deutlichen Spitzen mancher Ahornblätter. Der Fächerahorn &#8211; botanisch Acer palmatum &#8211; wurde nach der markanten Form seiner Blätter benannt: Der Namensbestandteil palmatum geht auf die lateinische Bezeichnung palma für flache Hand oder Handfläche zurück.</p>
<p><u>Abwechslungsreicher Ahorn</u><br />
Die Gattung Acer, zu Deutsch Ahorn, ist außerordentlich vielgestaltig und enthält viele schöne Arten und Sorten für den Garten. Oft sind es die Blätter, die die Bäume so interessant machen: Manche haben eine außergewöhnliche Form wie die Blätter der Fächerahorne, die bei einigen Sorten sogar fein geschlitzt sind, andere haben eine auffallende Farbe. Sie sind zum Beispiel rot, leuchtend gelb oder sogar mehrfarbig, beispielsweise weiß-grün oder rosa-grün. Andere Acer beeindrucken mit einer auffallenden Herbstfärbung und es gibt auch einige, die mit ihrer interessanten Rindenfarbe auffallen. Weil auch die Wuchsformen und Größen variieren, lassen sich Ahorne für die unterschiedlichsten Gartengrößen und auch für große Pflanzgefäße finden.</p>
<p><u>Hexenschreck</u><br />
Der Ahorn galt früher im europäischen Volksglauben als ein guter Schutz gegen Dämonen. In manchen Gegenden wurden Häuser vor Hexen und Blitzschlag geschützt, indem man Ahornholz unter anderem an den Türen befestigte. Die fünflappige Form mancher Ahornblätter wurde als Beleg für die besondere Beziehung zwischen diesem Baum und den Menschen gesehen. Man glaubte auch, dass der Ahorn eine beruhigende Wirkung auf den Menschen habe.</p>
<p><u>Helikopter statt Sturzflug</u><br />
Die Samen des Ahorns haben kleine Flügel. Diese wirken wie Propeller und führen dazu, dass sich die reifen Samen beim Herunterfallen langsam drehen. Dadurch bleiben sie länger in der Luft und der Wind hat mehr Möglichkeiten, die Samen zu erfassen und davonzutragen. Dies führt zu einer besseren Verbreitung der Samen und sie können an Standorten keimen, an denen die Lichtverhältnisse besser sind als direkt unter dem Baum, von dem sie stammen. Die Flügel an den Samen sind auch der Grund, dass der Ahorn manchmal als &#8220;Engelsköpfchenbaum&#8221; bezeichnet wird. Durch die Flügel fliegen die Samen wie Engelchen vom Baum herunter.</p>
<p><u>Benannt nach ihren Blüten<br /></u>Astern wurden früher manchmal &#8220;Sternblumen&#8221; genannt, weil ihre strahlenartigen Blüten an Sterne erinnern. Auch der botanische Name bezieht sich auf die Blüten, er geht zurück auf das griechische Wort &#8220;aster&#8221; für Stern.</p>
<p><u>Wie die Astern auf die Erde kamen<br /></u>Der griechischen Mythologie nach sind Astern aus den Tränen einer Göttin entstanden. Demnach lebte Astraea, die Göttin der Unschuld, lange Zeit zusammen mit den Menschen auf der Erde. Als aber die Schlechtigkeit unter den Menschen immer mehr zunahm, verließ sie die Erde und lebte fortan im Sternbild Jungfrau. Weil Zeus die Menschen mit einer Flut strafte, starben alle bis auf ein Pärchen, das einsam und verloren über die Erde wanderte. Astraea blickte voller Mitgefühl auf die beiden und weinte. Dort, wo ihre Tränen auf die Erde fielen, wuchsen Sternenblumen, die Astern. Einer anderen Legende nach entstanden Astern aus Sternenstaub, der von den Göttern auf der Erde verteilt wurde. Aus ihm wuchsen Astern empor, die mit ihren sternähnlichen Blütenköpfen heute noch an ihre himmlische Herkunft erinnern.</p>
<p><u>Schmetterlingsblumen</u><br />
Astern mit großen rosa, lila oder hellblauen Blüten ziehen Schmetterlinge an. Die im Herbst blühenden Astern lassen sich ausgezeichnet mit anderen Stauden kombinieren, die ebenfalls Schmetterlingen Nahrung bieten, wie Sonnenhut und Fetthenne.</p>
<p> <img height="443" alt="email Rubus Thornfree 288948" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/emailrubusthornfree288948.jpg" width="450" /></p>
<p>Obst aus dem eigenen Garten &#8211; frischer geht es nicht. Brombeeren sind ideal für die Ernte als Naschobst, denn ihre leckeren Früchte können direkt vom Strauch gegessen werden.</p>
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		<title>Sommerlust</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Pflanzenstars für einen Garten der Vielfalt
Im Spätsommer zeigen sich viele Gärten von ihrer besonders schönen Seite. Dann blühen zahlreiche Stauden, Rosen stehen noch in voller Blüte und mancher Obstbaum und viele Beerenobststräucher wie Brombeeren und Heidelbeeren tragen reichlich leckere Früchte &#8211; Sommerlust pur. Für manchen Pflanzenfreund ist dies die beste Zeit, um den Garten rundum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Pflanzenstars für einen Garten der Vielfalt</p>
<p>Im Spätsommer zeigen sich viele Gärten von ihrer besonders schönen Seite. Dann blühen zahlreiche Stauden, Rosen stehen noch in voller Blüte und mancher Obstbaum und viele Beerenobststräucher wie Brombeeren und Heidelbeeren tragen reichlich leckere Früchte &#8211; Sommerlust pur. Für manchen Pflanzenfreund ist dies die beste Zeit, um den Garten rundum zu genießen. Weil viele Pflanzen in Töpfen, den sogenannten Containern, angeboten werden, kann man sie auch jetzt im Sommer pflanzen, wenn eine gute und regelmäßige Wasserversorgung der neugepflanzten Gehölze oder Stauden gewährleistet ist. Der Neuzugang im Garten, zum Beispiel eine blühende Edelrose, kann dann sofort seine volle Wirkung entfalten.</p>
<p>Edler geht es kaum</p>
<p>Für manchen Rosenfreund gilt die Edelrose als die Königin unter den Rosen. Rosen aus dieser Gruppe zeichnen sich durch große und sehr edel geformte Blüten aus. Sie sind häufig dicht gefüllt, bestehen also aus besonders vielen Blütenblättern. Oft befindet sich nur eine Blüte am Ende eines langen Stieles. Diese Rosen eignen sich deshalb auch ausgezeichnet als Schnittblumen für die Vase. Neben diesen klassischen Edelrosen zählen auch Sorten zu dieser Gruppe, die zusätzlich zur Hauptblüte noch einige Nebenknospen haben. Viele Edelrosen verzaubern nicht nur mit ihren wunderschönen Blüten, sondern duften außerdem sehr angenehm. Edelrosen sind besonders dankbar für einen guten Standort und gute Pflege. Am besten pflanzt man mehrere Rosen aus dieser Gruppe zusammen und bietet ihnen einen sonnigen und luftigen Standort, an dem der Wind die Blätter umspielen kann. Die Höhe dieser Rosen variiert, manche werden etwa 50 Zentimeter hoch, andere erreichen 80 bis 100 Zentimeter. Neben dem Hauseingang oder in der Nähe der Terrasse kommen Edelrosen besonders gut zur Geltung, denn hier kann man sie oft sehen und ihren Duft genießen.</p>
<p>Imposante Blütenkerzen</p>
<p>Auch im großen Reich der Stauden gibt es eindrucksvolle Blütenstars. Die Königskerzen (Verbascum) sind oft imposante Pflanzen, die einen Einzelstand verdient haben. Manche werden weit über einen Meter hoch. Über ihren intensivgrünen Blättern erheben sich prachtvolle, lange Blütenstände, die in der Tat wie Kerzen in die Höhe ragen. Die auffallenden Blüten stehen dicht an dicht an den langen Blütenständen. Das Farbenspektrum der Königskerzen ist nuancenreich, denn neben der häufigen Blütenfarbe Gelb gibt es unter anderem auch rosafarbene oder violette Farbtöne. Königskerzen bevorzugen im Allgemeinen sonnige und warme Standorte mit durchlässigem, steinigem Boden und können deshalb auch gut in Kiesbeete gepflanzt werden.</p>
<p>Vielseitige Bambuszwerge</p>
<p>Es müssen nicht immer die Blüten sein, die zur Schönheit einer Pflanze beitragen. Manche Gehölze, Stauden oder Gräser beeindrucken stattdessen mit ihrem interessanten Wuchs oder mit schönen, manchmal sogar mehrfarbigen Blättern. Das gilt zum Beispiel für den Bambus. Zu der aus Japan stammenden Bambus-Gattung Pleioblastus gehören viele kleine und mittelhohe Arten und Sorten. Manche sind sogar wahre Bambuszwerge, denn sie bleiben sehr niedrig und sind gute Bodendecker. Die Wüchsigkeit der verschiedenen ausläuferbildenden Pleioblastus-Arten variiert. Um ihre Ausbreitung unter Kontrolle zu halten, ist auf jeden Fall eine Rhizomsperre zu empfehlen. Einige Arten werden wegen ihres dichten Wurzelsystems zur Hangbefestigung verwendet, andere können einen Bambusteppich bilden, der sich mit einem hochgestellten Rasenmäher mähen lässt. Besonders schön: Manche Pleioblastus-Arten und -Sorten haben lange, grasähnliche Blätter, die grünweiß oder sogar gelbweiß gestreift sind und so ein fröhliches Leuchten in den Garten bringen. Einige eignen sich auch gut für die Bepflanzung von Gefäßen.</p>
<p>Filigrane Federgräser</p>
<p>Das Federgras (Stipa) ist sehr anmutig und elegant, denn es hat schmale, manchmal apart überhängende Halme. Ihm geht es ähnlich wie den Rosen, es gedeiht am besten an einem sonnigen Standort, an dem es vom Wind umspielt wird. Die Ähren sind locker-leicht und verstärken den anmutigen Eindruck. Manche haben schöne lange, im Sonnenlicht silbrig glänzende Grannen, die sich leicht im Wind hin und her bewegen. Je nach Art sind die Gräser nur etwa 30 Zentimeter hoch, doch mit den zarten Blütenhalmen können manche Federgräser eine Höhe von 80 Zentimetern oder mehr erreichen. Einige Arten wie das Reiher-Federgras (Stipa barbata) und das Büschelhaargras (Stipa capillata) blühen im August und bringen dann mit ihren zarten Blütenhalmen und den fedrigen Blütenständen eine besondere Leichtigkeit in den spätsommerlichen Garten.</p>
<p>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats August</p>
<p>Die Friedensrose</p>
<p>Eine der bekanntesten Edelrosen der Welt ist die Sorte &#8216;Gloria Dei&#8217; (Ehre Gottes). Diese leicht duftende, gelb und zartrosa blühende Rose trägt unterschiedliche Namen wie &#8216;Peace&#8217; (Frieden) und &#8216;Gioia&#8217; (Freude). Zu Beginn ihrer Entstehung, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, hatte sie nur eine Nummer, unter der sie der französische Rosenzüchter Meilland in seinem Betrieb gezüchtet und vermehrt hatte. Er schickte einige Veredelungen nach Deutschland, Italien und die USA. Als der Krieg begann, wurden die Kontakte nach Deutschland abgebrochen. Ein amerikanischer Betrieb, der die neue Rose getestet hatte, war absolut von ihr überzeugt. Als Symbol der Hoffnung sollte sie &#8216;Peace&#8217; genannt werden. Die amerikanische Rosengesellschaft taufte &#8216;Peace&#8217; am 29. April 1945. Zufällig war das ein Tag, an dem sich abzeichnete, dass der Zweite Weltkrieg bald zu Ende sein würde. Als wenige Wochen später die Gründungsversammlung der Vereinten Nationen in San Francisco stattfand, bekam jeder der Delegierten eine Vase mit der neuen Rose. &#8216;Peace&#8217; kam auch in den anderen Ländern, in denen sie erfolgreich getestet wurde, in den Handel. Aber bedingt durch den Krieg hatte sie dort jeweils einen anderen Namen bekommen: &#8216;Gloria Dei&#8217; in Deutschland, &#8216;Mme A. Meilland&#8217; in Frankreich und &#8216;Gioia&#8217; in Italien.</p>
<p>Rhizomsperre</p>
<p>Bei der Auswahl einer Bambuspflanze spielt neben Aspekten wie der Wuchsform und der Höhe auch die Unterscheidung in horst- und rhizombildende Arten eine Rolle. Horstbildende Bambusse wie die verschiedenen Fargesia-Arten bilden strauchartige, kompakte Pflanzen, während sich rhizombildende Arten durch ihre unterirdischen Ausläufer ausbreiten. Um ihren Ausbreitungsdrang zu begrenzen, ist eine sogenannte Rhizomsperre &#8211; insbesondere in kleinen Gärten &#8211; zwingend erforderlich. Die Bambuspflanzen werden in eine robuste Spezialfolie gepflanzt, mit der übermäßiges Wachstum effektiv und einfach begrenzt werden kann.</p>
<p>Heilige Pflanze in China</p>
<p>Der Bambus hat in China eine hohe symbolische Bedeutung. Er gilt dort unter anderem als Symbol für ewige Jugend und Beständigkeit. Zusammen mit der Chrysantheme, der Orchidee und der Pflaume gehört er auch zu den &#8220;vier edlen Pflanzen&#8221;, die in China gemeinsam für Glück und Wohlstand stehen.</p>
<p>Vielseitiger Bambus</p>
<p>Manche Bambusarten sind auch wertvolle und wichtige Nutzpflanzen, deren feste Halme oder Fasern gerne verwendet werden. Der Bambus wird auf ganz unterschiedliche Weise genutzt: Aus Bambus werden in Asien zum Beispiel Musikinstrumente hergestellt, aber auch Gebäude errichtet. Die Halme können unter anderem auch als Wasserrinne dienen, Bambusfasern werden zu Papier verarbeitet und Bambusextrakte finden sich mittlerweile in Kosmetika.</p>
<p>                <img height="448" alt="klein Pleioblastus viridistr" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/kleinpleioblastusviridistr.auricoma176668-1.jpg" width="300" /></p>
<p>Zu der aus Japan stammenden Bambus-Gattung Pleioblastus gehören viele kleine und mittelhohe Arten und Sorten. Manche haben lange, grasähnliche Blätter, die grünweiß oder sogar gelbweiß gestreift sind und so ein fröhliches Leuchten in den Garten bringen.</p>
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		<title>Sommerlust</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzenstars für einen Garten der Vielfalt
Im Spätsommer zeigen sich viele Gärten von ihrer besonders schönen Seite. Dann blühen zahlreiche Stauden, Rosen stehen noch in voller Blüte und mancher Obstbaum und viele Beerenobststräucher wie Brombeeren und Heidelbeeren tragen reichlich leckere Früchte &#8211; Sommerlust pur. Für manchen Pflanzenfreund ist dies die beste Zeit, um den Garten rundum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pflanzenstars für einen Garten der Vielfalt</strong></p>
<p>Im Spätsommer zeigen sich viele Gärten von ihrer besonders schönen Seite. Dann blühen zahlreiche Stauden, Rosen stehen noch in voller Blüte und mancher Obstbaum und viele Beerenobststräucher wie Brombeeren und Heidelbeeren tragen reichlich leckere Früchte &#8211; Sommerlust pur. Für manchen Pflanzenfreund ist dies die beste Zeit, um den Garten rundum zu genießen. Weil viele Pflanzen in Töpfen, den sogenannten Containern, angeboten werden, kann man sie auch jetzt im Sommer pflanzen, wenn eine gute und regelmäßige Wasserversorgung der neugepflanzten Gehölze oder Stauden gewährleistet ist. Der Neuzugang im Garten, zum Beispiel eine blühende Edelrose, kann dann sofort seine volle Wirkung entfalten.</p>
<p><strong>Edler geht es kaum</strong></p>
<p>Für manchen Rosenfreund gilt die Edelrose als die Königin unter den Rosen. Rosen aus dieser Gruppe zeichnen sich durch große und sehr edel geformte Blüten aus. Sie sind häufig dicht gefüllt, bestehen also aus besonders vielen Blütenblättern. Oft befindet sich nur eine Blüte am Ende eines langen Stieles. Diese Rosen eignen sich deshalb auch ausgezeichnet als Schnittblumen für die Vase. Neben diesen klassischen Edelrosen zählen auch Sorten zu dieser Gruppe, die zusätzlich zur Hauptblüte noch einige Nebenknospen haben. Viele Edelrosen verzaubern nicht nur mit ihren wunderschönen Blüten, sondern duften außerdem sehr angenehm. Edelrosen sind besonders dankbar für einen guten Standort und gute Pflege. Am besten pflanzt man mehrere Rosen aus dieser Gruppe zusammen und bietet ihnen einen sonnigen und luftigen Standort, an dem der Wind die Blätter umspielen kann. Die Höhe dieser Rosen variiert, manche werden etwa 50 Zentimeter hoch, andere erreichen 80 bis 100 Zentimeter. Neben dem Hauseingang oder in der Nähe der Terrasse kommen Edelrosen besonders gut zur Geltung, denn hier kann man sie oft sehen und ihren Duft genießen.</p>
<p><strong>Imposante Blütenkerzen</strong></p>
<p>Auch im großen Reich der Stauden gibt es eindrucksvolle Blütenstars. Die Königskerzen (Verbascum) sind oft imposante Pflanzen, die einen Einzelstand verdient haben. Manche werden weit über einen Meter hoch. Über ihren intensivgrünen Blättern erheben sich prachtvolle, lange Blütenstände, die in der Tat wie Kerzen in die Höhe ragen. Die auffallenden Blüten stehen dicht an dicht an den langen Blütenständen. Das Farbenspektrum der Königskerzen ist nuancenreich, denn neben der häufigen Blütenfarbe Gelb gibt es unter anderem auch rosafarbene oder violette Farbtöne. Königskerzen bevorzugen im Allgemeinen sonnige und warme Standorte mit durchlässigem, steinigem Boden und können deshalb auch gut in Kiesbeete gepflanzt werden.</p>
<p><strong>Vielseitige Bambuszwerge</strong></p>
<p>Es müssen nicht immer die Blüten sein, die zur Schönheit einer Pflanze beitragen. Manche Gehölze, Stauden oder Gräser beeindrucken stattdessen mit ihrem interessanten Wuchs oder mit schönen, manchmal sogar mehrfarbigen Blättern. Das gilt zum Beispiel für den Bambus. Zu der aus Japan stammenden Bambus-Gattung Pleioblastus gehören viele kleine und mittelhohe Arten und Sorten. Manche sind sogar wahre Bambuszwerge, denn sie bleiben sehr niedrig und sind gute Bodendecker. Die Wüchsigkeit der verschiedenen ausläuferbildenden Pleioblastus-Arten variiert. Um ihre Ausbreitung unter Kontrolle zu halten, ist auf jeden Fall eine Rhizomsperre zu empfehlen. Einige Arten werden wegen ihres dichten Wurzelsystems zur Hangbefestigung verwendet, andere können einen Bambusteppich bilden, der sich mit einem hochgestellten Rasenmäher mähen lässt. Besonders schön: Manche Pleioblastus-Arten und -Sorten haben lange, grasähnliche Blätter, die grünweiß oder sogar gelbweiß gestreift sind und so ein fröhliches Leuchten in den Garten bringen. Einige eignen sich auch gut für die Bepflanzung von Gefäßen.</p>
<p><strong>Filigrane Federgräser</strong></p>
<p>Das Federgras (Stipa) ist sehr anmutig und elegant, denn es hat schmale, manchmal apart überhängende Halme. Ihm geht es ähnlich wie den Rosen, es gedeiht am besten an einem sonnigen Standort, an dem es vom Wind umspielt wird. Die Ähren sind locker-leicht und verstärken den anmutigen Eindruck. Manche haben schöne lange, im Sonnenlicht silbrig glänzende Grannen, die sich leicht im Wind hin und her bewegen. Je nach Art sind die Gräser nur etwa 30 Zentimeter hoch, doch mit den zarten Blütenhalmen können manche Federgräser eine Höhe von 80 Zentimetern oder mehr erreichen. Einige Arten wie das Reiher-Federgras (Stipa barbata) und das Büschelhaargras (Stipa capillata) blühen im August und bringen dann mit ihren zarten Blütenhalmen und den fedrigen Blütenständen eine besondere Leichtigkeit in den spätsommerlichen Garten.</p>
<p><strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats August</strong></p>
<p><strong>Die Friedensrose</strong></p>
<p>Eine der bekanntesten Edelrosen der Welt ist die Sorte &#8216;Gloria Dei&#8217; (Ehre Gottes). Diese leicht duftende, gelb und zartrosa blühende Rose trägt unterschiedliche Namen wie &#8216;Peace&#8217; (Frieden) und &#8216;Gioia&#8217; (Freude). Zu Beginn ihrer Entstehung, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, hatte sie nur eine Nummer, unter der sie der französische Rosenzüchter Meilland in seinem Betrieb gezüchtet und vermehrt hatte. Er schickte einige Veredelungen nach Deutschland, Italien und die USA. Als der Krieg begann, wurden die Kontakte nach Deutschland abgebrochen. Ein amerikanischer Betrieb, der die neue Rose getestet hatte, war absolut von ihr überzeugt. Als Symbol der Hoffnung sollte sie &#8216;Peace&#8217; genannt werden. Die amerikanische Rosengesellschaft taufte &#8216;Peace&#8217; am 29. April 1945. Zufällig war das ein Tag, an dem sich abzeichnete, dass der Zweite Weltkrieg bald zu Ende sein würde. Als wenige Wochen später die Gründungsversammlung der Vereinten Nationen in San Francisco stattfand, bekam jeder der Delegierten eine Vase mit der neuen Rose. &#8216;Peace&#8217; kam auch in den anderen Ländern, in denen sie erfolgreich getestet wurde, in den Handel. Aber bedingt durch den Krieg hatte sie dort jeweils einen anderen Namen bekommen: &#8216;Gloria Dei&#8217; in Deutschland, &#8216;Mme A. Meilland&#8217; in Frankreich und &#8216;Gioia&#8217; in Italien. PdM</p>
<p><strong>Rhizomsperre</strong></p>
<p>Bei der Auswahl einer Bambuspflanze spielt neben Aspekten wie der Wuchsform und der Höhe auch die Unterscheidung in horst- und rhizombildende Arten eine Rolle. Horstbildende Bambusse wie die verschiedenen Fargesia-Arten bilden strauchartige, kompakte Pflanzen, während sich rhizombildende Arten durch ihre unterirdischen Ausläufer ausbreiten. Um ihren Ausbreitungsdrang zu begrenzen, ist eine sogenannte Rhizomsperre &#8211; insbesondere in kleinen Gärten &#8211; zwingend erforderlich. Die Bambuspflanzen werden in eine robuste Spezialfolie gepflanzt, mit der übermäßiges Wachstum effektiv und einfach begrenzt werden kann.</p>
<p><strong>Heilige Pflanze in China</strong></p>
<p>Der Bambus hat in China eine hohe symbolische Bedeutung. Er gilt dort unter anderem als Symbol für ewige Jugend und Beständigkeit. Zusammen mit der Chrysantheme, der Orchidee und der Pflaume gehört er auch zu den &#8220;vier edlen Pflanzen&#8221;, die in China gemeinsam für Glück und Wohlstand stehen.</p>
<p><strong>Vielseitiger Bambus</strong></p>
<p>Manche Bambusarten sind auch wertvolle und wichtige Nutzpflanzen, deren feste Halme oder Fasern gerne verwendet werden. Der Bambus wird auf ganz unterschiedliche Weise genutzt: Aus Bambus werden in Asien zum Beispiel Musikinstrumente hergestellt, aber auch Gebäude errichtet. Die Halme können unter anderem auch als Wasserrinne dienen, Bambusfasern werden zu Papier verarbeitet und Bambusextrakte finden sich mittlerweile in Kosmetika.</p>
<p>                     <img height="448" alt="klein Pleioblastus viridistr" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kleinpleioblastusviridistr.auricoma176668.jpg" width="300" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Zu der aus Japan stammenden Bambus-Gattung Pleioblastus gehören viele kleine und mittelhohe Arten und Sorten. Manche haben lange, grasähnliche Blätter, die grünweiß oder sogar gelbweiß gestreift sind und so ein fröhliches Leuchten in den Garten bringen.</p>
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		<title>Gewusst wie!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gartenideen für Eilige
Für die einen ist es ein wunderbarer Traum, für andere aber manchmal ein Zeitproblem &#8211; ein Haus oder eine Wohnung mit einem großen Garten. Viel Platz, viel Freiheit, Bewegung an der frischen Luft und viele Möglichkeiten, kreativ zu werden &#8211; ein Garten bereichert das Leben auf unterschiedliche Weise und erhöht die Lebensqualität.
Doch manchmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gartenideen für Eilige</strong></p>
<p>Für die einen ist es ein wunderbarer Traum, für andere aber manchmal ein Zeitproblem &#8211; ein Haus oder eine Wohnung mit einem großen Garten. Viel Platz, viel Freiheit, Bewegung an der frischen Luft und viele Möglichkeiten, kreativ zu werden &#8211; ein Garten bereichert das Leben auf unterschiedliche Weise und erhöht die Lebensqualität.<br />
Doch manchmal fehlt einfach die Zeit für das regelmäßige Rasenmähen und andere Pflegearbeiten. Durch geschickte Gartenplanung und technische Raffinessen lässt sich der Pflegeaufwand aber verringern. Manche dieser Ideen kann man selber umsetzen, andere sind aufwändiger oder erfordern spezielle Kenntnisse, so dass man sie besser den Fachleuten des Garten- und Landschaftsbaus überlässt.</p>
<p><strong>Schöne Pflanzen ohne Schnitt</strong></p>
<p>Schon mit der richtigen Pflanzenauswahl kann Zeit gespart werden. Manche Bäume oder Sträucher muss man zurückschneiden, damit sie in Form zu bleiben oder jedes Jahr aufs Neue reich blühen. Doch es gibt auch viele Gehölze, die ohne menschliches Zutun über Jahre gut aussehen oder ohne Schnittmaßnahmen sehr blühfreudig sind. Bei manchen Bäumen und Sträuchern wäre ein Rückschnitt sogar von Nachteil, weil ihre Wuchsform darunter leiden würde. Solche schönen Blütengehölze sind zum Beispiel die im Winter blühende Zaubernuss (Hamamelis), die anmutige Felsenbirne (Amelanchier), die prachtvollen Magnolien (Magnolia) und die oft malerisch wachsenden Zierapfelbäume (Malus). Manche dieser Gehölze sind sogar mehrmals im Jahr besondere Hingucker: Die Felsenbirne und die Zierapfelbäume beispielsweise schmücken sich im Frühjahr mit unzähligen Blüten. Im Herbst tragen Zierapfelbäume sehr dekorative Früchte und Felsenbirnen beeindrucken dann mit leuchtend gelben bis feurig roten Blättern.</p>
<p><strong>Von Natur aus gut in Form</strong></p>
<p>Nadelgehölze tragen dazu bei, dass der Garten das ganze Jahr über, auch im Winter, Farbe zeigt, und viele dieser Pflanzen haben von Natur aus markante Wuchsformen. Auch mit ihren Farben lassen sich interessante Effekte erzielen, denn sie bieten eine Fülle an Grün- und Gelbtönen. Dazu kommen bläuliche Nuancen.<br />
Einige Laubbäume wie der Kugel-Ahorn (Acer platanoides &#8216;Globosum&#8217;) und die Kugel-Robinie (Robinia pseudoacacia &#8216;Umbraculifera&#8217;) benötigen ebenfalls keinen Schnitt, denn sie haben von Natur aus eine rundliche kleine Krone. Am besten ist es, sich beim Pflanzenkauf im Fachhandel beraten zu lassen, denn die Spezialisten dort wissen am besten, welche Gehölze und Stauden pflegeleicht sind und welche Standortansprüche sie haben.</p>
<p><strong>In Alternativen denken</strong></p>
<p>Durch eine zielgerichtete Gestaltung des Gartens lässt sich ebenfalls viel Zeit sparen. Hecken sind ein schöner grüner Rahmen für den Garten, doch sie benötigen je nach Pflanzenart einen mehr oder weniger häufigen Rückschnitt. Eine Alternative sind Zäune oder Mauern, die mit Kletterpflanzen wie dem immergrünen Efeu (Hedera) oder Kletterspindeln (Euonymus-fortunei-Sorten) begrünt werden. Wo mehr Platz ist, können zur Auflockerung auch Beete mit pflegeleichten Pflanzen davor gepflanzt werden. Um den Boden möglichst dicht zu bedecken und das Keimen von unerwünschten Wildkräutern zu verhindern, sind bodendeckende Pflanzen wie die Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata) oder der Kanadische Hartriegel (Cornus canadensis) an manchen Standorten eine gute Lösung.</p>
<p><strong>Mehr Zeit im Sommer</strong></p>
<p>Rasen benötigt relativ viel Pflege, da er in der Wachstumsperiode regelmäßig gemäht werden muss. Wer gerne draußen sitzt, stellt die Gartenmöbel häufig auf das Gras. Sie müssen dann zum Mähen umgestellt werden. Um schwere Gartenbänke muss man vorsichtig herum mähen oder stehengebliebenes Gras von Hand nachschneiden. Eine gepflasterte Sitzecke ist in diesem Fall die bessere Alternative. Von einem Fachmann des Garten- und Landschaftsbaus angelegt, kann man sicher sein, dass man lange Freude daran hat, denn wichtig für Steinarbeiten ist ein stabiler Unterbau. Dadurch lässt sich vermeiden, dass einzelne Steine oder Platten absacken und zu Stolperfallen werden. Gleiches gilt auch für gepflasterte Wege. Sie können nicht nur praktisch sein, sondern mit einem interessanten Muster den Garten auch optisch bereichern. Beete mit pflegeleichten Gehölzen, Stauden und Zwiebelblumen tragen dazu bei, die Rasenfläche zu verkleinern.<br />
Eine besonders große Arbeitserleichterung im Sommer ist eine vom Landschaftsgärtner verlegte automatische Bewässerung. Die Zuleitungen können unterirdisch verlaufen, so dass sie nicht stören. Ein automatisches Bewässerungssystem mit einem Regensensor ist eine langfristige Investition, die gleich mehrere Vorteile bietet: Sie spart viel Zeit, kann den Wasserverbrauch reduzieren und dazu beitragen, dass die Pflanzen auch dann optimal versorgt sind, wenn keiner zu Hause ist. So lässt sich der Gartensommer noch mehr genießen und auch einem spontanen Kurzurlaub steht nichts mehr im Wege.   </p>
<p>     <img height="299" alt="Mail Terrasse 296217" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/mailterrasse296217.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: BGL/PdM. &#8211; Den Sommer genießen &#8211; bei gutem Wetter am besten draußen. Eine Terrasse ist nicht nur praktisch, sie kann den Garten auch optisch bereichern.</p>
<p>
 </p>
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		<title>Mit mediterranem Flair</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzen der Bibel
Einige Pflanzen wachsen noch gar nicht so lange in den Gärten Mitteleuropas, obwohl sie hier mittlerweile relativ häufig zu sehen sind. Die Serbische Fichte (Picea omorika) beispielsweise wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts in einem Gebirge in Osteuropa entdeckt, der Urwelt-Mammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) um 1940 in China. Andere wie Flieder, Hortensie und Phlox [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pflanzen der Bibel</strong></p>
<p>Einige Pflanzen wachsen noch gar nicht so lange in den Gärten Mitteleuropas, obwohl sie hier mittlerweile relativ häufig zu sehen sind. Die Serbische Fichte (Picea omorika) beispielsweise wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts in einem Gebirge in Osteuropa entdeckt, der Urwelt-Mammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) um 1940 in China. Andere wie Flieder, Hortensie und Phlox sind schon seit mehreren Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Gartenkultur. Manche Pflanzen begleiten den Menschen sogar seit mehr als 2.000 Jahren und werden bereits im Alten Testament erwähnt. Viele der in der Bibel genannten Gehölze und Blumen sind im Nahen Osten heimisch, sofern sie nicht als Gewürz- oder Heilpflanzen über alte Handelswege in das Gebiet ums östliche Mittelmeer gelangten. Besonders wichtig waren dort damals Olivenbäume, Feigen, Dattelpalmen, Granatäpfel, Weinreben und verschiedene Getreidearten. Einige dieser Pflanzen gedeihen unter bestimmten Voraussetzungen auch in Mitteleuropa.</p>
<p><strong>Außergewöhnliche Blätter</strong></p>
<p>Der Feigenbaum (Ficus carica) ist einer der typischsten Bäume des Mittelmeerraums, wo er seit Jahrtausenden genutzt wird. Er wird schon in der Geschichte von Adam und Eva erwähnt. Die Früchte des Feigenbaums waren für die Menschen früherer Zeiten unter anderem deshalb so wertvoll, weil sie sich wie Weintrauben und Datteln gut trocknen ließen und so über lange Zeit haltbar waren. Die großen, handförmigen Blätter machen den Feigenbaum auch zu einem interessanten Ziergehölz. In Regionen mit milden Wintern können Feigenbäume sogar bei uns im Garten wachsen, insbesondere wenn Sorten gepflanzt werden, die relativ gut Frost vertragen. Für ihre gute Entwicklung ist ein sonniger und windgeschützter Standort wichtig. Feigenbäume können an einer warmen Mauer in Spalierform gezogen werden. Sie eignen sich auch für große Kübel und bringen so mediterranes Flair auf den Balkon oder die Terrasse.</p>
<p><strong>Schattenspender mit Früchten</strong></p>
<p>Die Weinrebe (Vitis) wird sehr häufig im Alten Testament erwähnt. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und schon mehrere Jahrtausende vor Christi Geburt war der Anbau von Wein im Nahen Osten bekannt. Mit den Römern gelangte diese Pflanze über die Alpen nach Deutschland. Der Weinstock war oft ein Symbol für Fruchtbarkeit, und Weinblätter galten in der Antike als Glückssymbole. In der Tat trägt der Weinstock nicht nur leckere Früchte, sondern hat auch schöne große Blätter, die ihn zu einem besonderen Schattenspender machen, wenn er an einer Pergola wachsen kann. Die Sortenvielfalt ist mittlerweile sehr groß und so gibt es auch Reben, die außerhalb des traditionellen Weinbauklimas in nördlicheren Regionen Deutschlands gedeihen können. An eine sonnenexponierte, wärmespeichernde Mauer gepflanzt, kann eine Rebe zudem vom milden Kleinklima in Hausnähe profitieren. Manche Sorten eignen sich auch für die Kultur in großen Kübeln.</p>
<p><strong>Bäume mit Früchten</strong></p>
<p>Auch Nussbäume werden im Alten Testament erwähnt und man geht davon aus, dass Walnussbäume gemeint waren. Sie wurden schon damals im Nahen Osten nicht nur wegen der Nüsse und des daraus gewonnenen Öls, sondern auch wegen ihres Holzes gepflanzt. Der Walnussbaum gedeiht auch in hiesigen Breiten an sonnigen, warmen Standorten. Er wird gerne als Hausbaum gepflanzt und war im Jahr 2008 sogar &#8220;Baum des Jahres&#8221;.<br />
Ein anderes in der Bibel erwähntes Obstgehölz ist der Granatapfelbaum (Punica granatum). Der Granatapfel wird im Alten Testament oft als Symbol für Schönheit und Reichtum genannt. Die Frucht diente auch als Vorlage für die Dekoration von Kleidung, Mobiliar oder Säulen. Der Name des Granatapfels ist auf die lateinische Bezeichnung granatus für körnig oder kernreich zurückzuführen. Der Reichtum an Kernen beziehungsweise Samen hat ihn auch zu einem Symbol für Fruchtbarkeit gemacht. Ein Granatapfelbäumchen ist eine schöne Kübelpflanze. Zum Überwintern eignet sich ein kühler, aber frostfreier Raum. Im Sommer schmückt sich das Bäumchen mit hübschen, leuchtend roten Blüten, die einen auffallenden Kontrast zu den zierlichen, glänzend grünen Blättern bilden. An einem sonnigen und warmen Standort können sich sogar kleine Früchte bilden.</p>
<p>     <img height="672" alt="Ficusblätter" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/ficusblaetter.jpg" width="450" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Die handförmigen Blätter machen den Feigenbaum auch zu einem interessanten Ziergehölz.</p>
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		<item>
		<title>Farbecht im Garten</title>
		<link>http://www.baumschule-frank.com/wordpress/?p=215</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 09:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schöne Pflanzen für den Sommer
Für viele ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres und ein Sommerurlaub gehört unbedingt dazu. Für andere, vor allem für Gartenbesitzer, sind genau das zwei Gründe, um dann zu Hause zu bleiben. Zum einen ist in den typischen Urlaubsregionen während der Sommerferien besonders viel Trubel, zum anderen ist der Garten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schöne Pflanzen für den Sommer</strong></p>
<p>Für viele ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres und ein Sommerurlaub gehört unbedingt dazu. Für andere, vor allem für Gartenbesitzer, sind genau das zwei Gründe, um dann zu Hause zu bleiben. Zum einen ist in den typischen Urlaubsregionen während der Sommerferien besonders viel Trubel, zum anderen ist der Garten in dieser Zeit sehr schön, denn viele Ziersträucher und Stauden blühen dann. Wenn das Wetter mitspielt, wird der Garten sogar zu einem besonders erholsamen Urlaubsort und die Tage im Freien können so schön sein wie im sonnigen Süden.</p>
<p><strong>Kletterrosen &#8211; auch für kleine Gärten</strong></p>
<p>Die Sommermonate sind die Zeit, in der die Rosen blühen und den Betrachter mit ihren Farben und oft auch mit ihrem Duft verzaubern. Eine mit Kletterrosen überwachsene Pergola oder Gartenlaube entführt dann in eine märchenhafte Welt. Das Sortiment schöner Rosen ist sehr umfangreich und bietet Sorten für jede Gartengröße und von unterschiedlichster Wuchsform: von der Bodendeckerrose über Beet- und Strauchrosen bis hin zu Rosenstämmchen und Kletterrosen. Selbst auf einem Balkon können Rosen wachsen, wenn sie in große und ausreichend tiefe Gefäße gepflanzt werden. Falls Platz im Garten knapp ist, sind Kletterrosen eine sehr gute Lösung. Sie nutzen die dritte Dimension und benötigen nur wenig Grundfläche. Wichtig ist aber, dass sie ihre langen Wurzeln ungehindert in die Tiefe senken können. So können sie auch den Vorgarten verschönern und die Haustür oder ein Fenster blütenreich umrahmen.</p>
<p><strong>Rosen sind Sonnenkinder</strong></p>
<p>Wenn der Garten groß ist oder ein alter Baum zum Klettern zur Verfügung steht, können auch &#8220;Rambler&#8221; gepflanzt werden. Kletterrosen aus dieser Gruppe haben besonders lange, weiche und dünne Triebe. Sie können ähnlich wie Lianen zum Beispiel in Bäume klettern und sie mit einem romantischen Blütenschleier überziehen. Die Rose gilt manchmal als kapriziös, wie man es insgeheim von einer Pflanze, die als &#8220;Königin der Blumen&#8221; bezeichnet wird, erwartet. Damit tut man ihr jedoch Unrecht, denn eventuelle Probleme werden in den meisten Fällen nur durch den falschen Standort verursacht. Rosen lieben Sonnenschein und frische Luft. Ein heller Standort im Garten, an dem sich die sommerliche Hitze nicht staut, sondern der Wind die Rose umspielen kann, ist eine gute Voraussetzung für jahrelanges Rosenglück.</p>
<p><strong>Blüten wie auf Hawaii</strong></p>
<p>Eine Pflanze mit besonders viel Urlaubsflair ist der Hibiscus, auch Garten-Eibisch genannt. Eine Hibiscus-Art ist sogar zur Nationalpflanze Hawaiis geworden, eine andere ziert das Wappen von Malaysia. Von den über 200 Hibiscus-Arten ist in Mitteleuropa nur der Rosen- oder Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) winterhart. Er hat, ähnlich wie seine Verwandten aus der Südsee, sehr große, breit trichterförmige Blüten, wie sie auch manchmal auf farbenfrohen Hawaiihemden in stilisierter Form zu sehen sind. Die Blüten können einen Durchmesser von über zehn Zentimetern erreichen. Die Staubgefäße sind zu einer markanten Staubblattsäule zusammengewachsen, die bei vielen Sorten weit aus der Blüte hervorragt und einen schönen Kontrast zu den dunkler gefärbten Blütenblättern bilden kann. Das Farbenspektrum der tropisch anmutenden Blüten reicht von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Blauviolett. Manche haben in der Mitte ein dunkler gefärbtes &#8220;Auge&#8221;. Es gibt auch Sorten, deren Blüten ähnlich wie bei Nelken gefüllt sind. Der Garten-Eibisch wird bis ungefähr zwei Meter hoch und kann deshalb auch als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse seine Wirkung entfalten.</p>
<p><strong>Blütenbälle und Spitzenhäubchen</strong></p>
<p>Ganz anders sehen die Blüten der Bauernhortensien (Hydrangea-macrophylla-Sorten) aus. Diese Hortensien erinnern mit ihren großen, farbenfrohen Blütenbällen an Bilder aus der Bretagne oder an alte Bauerngärten auf dem Lande. Das Farbspektrum dieser von Juni bis September blühenden Ziersträucher umfasst neben Weiß, Rot, Blau und Violett auch zarte Pastellnuancen. Bauernhortensien gedeihen sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten auf gleichmäßig feuchtem, humosem und gut wasserdurchlässigem Boden. Weil sie je nach Sorte nur etwa ein bis zwei Meter hoch werden, eignen sie sich auch für Gefäße. Als Substrat kann Rhododendronerde verwendet werden, denn die Hortensien benötigen sauren bis neutralen Boden. Zu den Bauernhortensien gehören auch die aparten Spitzenhäubchen- oder Lacecap-Hortensien. Sie haben schirmförmige, sehr nostalgisch anmutende Blütenstände mit auffallenden Randblüten und kleinen, unscheinbaren Blüten in der Mitte.</p>
<p><strong>Kleine Wasserwelt</strong></p>
<p>Auch ein Teich bringt Farbe und Abwechslung in den Sommergarten. In ihm spiegelt sich das unendliche Blau des Himmels, Libellen tanzen über die funkelnde Wasserfläche und vielleicht ist er sogar groß genug für einige Fische. Er bietet Raum für eine ganz eigene Pflanzenwelt, abhängig von der Tiefe des Wassers und vom Feuchtegrad des Uferbereiches. So können im oder am Teich viele Pflanzen wie die gelb blühende Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), das blau blühende Herzblättrige Hechtkraut (Pontederia cordata), der himmelblaue Bachbungen-Ehrenpreis (Veronica beccabunga) und Seerosen (Nymphaea) den Sommer verschönern. Bei der Auswahl lohnt sich die Beratung im Facheinzelhandel, um die richtigen Pflanzen für die richtige Wassertiefe zu finden.</p>
<p><strong>Neues kennenlernen</strong></p>
<p>Wenn der Garten noch Wünsche übrig lässt, ist das auch im Sommer kein Problem. In Töpfen oder größeren Gefäßen, den sogenannten Containern, erhältliche Gehölze und Stauden können auch im Sommer gepflanzt werden. Wichtig ist dann eine gute und regelmäßige Wasserversorgung. So kann man sich sogar beim Sommerurlaub zu Hause überraschen lassen und Neues kennenlernen: Einfach im Facheinzelhandel sehen, was jetzt außer Garten-Eibisch, Rosen und Co alles blüht und den Sommergarten oder Balkon und Terrasse bereichern kann.</p>
<p>   <img height="672" alt="E-Mail Juli Kletterrose 'Zéphirine Drouhin'" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/e-mailjulikletterrosezephirinedrouhin.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Traumhaft schön: Kletterrosen. Selbst in kleinen Gärten finden sie Platz, denn sie benötigen wenig Grundfläche. So können sie auch Vorgärten verschönern und die Haustür oder ein Fenster blütenreich umrahmen.</p>
<p>
<strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats Ju</strong>li</p>
<p><u>Kletterrosen</u></p>
<p>In Städten sieht man manchmal (Kletter-)Rosen in Fußgängerzonen oder an Hauseingängen inmitten einer gepflasterten Umgebung. Ihnen steht dort nur sehr wenig offener Boden zur Verfügung. Rosen sind Tiefwurzler, deren Wurzeln mehrere Meter lang werden können. Deshalb können sie Wasser auch noch aus Tiefen holen, die für viele andere Pflanzen nicht mehr erreichbar sind. So gedeihen sie noch an Standorten, an denen andere Gehölze keine Chance mehr hätten. PdM</p>
<p><u>Rosen mit Qualitätsausweis</u></p>
<p>Viele Eigenschaften von Rosen sind sortenabhängig. Deshalb werden Rosen ähnlich wie bei einem Talentwettbewerb an verschiedenen Standorten in Deutschland miteinander verglichen. Sie werden dabei auf bestimmte Kriterien wie hohe Widerstandskraft gegenüber Krankheiten, Frosthärte, Duft und Reichblütigkeit geprüft. Auch Rosensorten von ausländischen Züchtern, unter anderem aus den Niederlanden, Frankreich und England, sind dabei. Die besten Rosen werden mit dem ADR-Siegel belohnt. Die Abkürzung ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung.</p>
<p>
<u>Hortensien und ihre Farbenspiele</u></p>
<p>Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla-Sorten) sind eine Besonderheit in der Pflanzenwelt: Ihre Blütenfarbe wird bei einigen Sorten vom Säuregehalt des Bodens &#8211; angegeben als pH-Wert &#8211; beeinflusst. Wenn der Boden nicht sauer genug ist, verändert sich die Farbe von Blau nach Rosa. Falls die Hortensien wieder blau blühen sollen, kann man zum Beispiel einen speziellen Hortensiendünger verwenden.</p>
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		<title>Wildtriebe entfernen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso? Weshalb? Warum? Und wie?
Viele Rosen und auch andere Gehölze wie die Korkenzieherhaselnuss, Flieder oder Obstbäume werden in der Baumschule veredelt. Dabei werden zwei Teile von unterschiedlichen Pflanzen so miteinander verbunden, dass sie zusammenwachsen und sich in bestimmten positiven Eigenschaften ergänzen. Auf diese Weise können beispielsweise die besonders schönen Blüten einer Edelrose mit den sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wieso? Weshalb? Warum? Und wie?</strong></p>
<p>Viele Rosen und auch andere Gehölze wie die Korkenzieherhaselnuss, Flieder oder Obstbäume werden in der Baumschule veredelt. Dabei werden zwei Teile von unterschiedlichen Pflanzen so miteinander verbunden, dass sie zusammenwachsen und sich in bestimmten positiven Eigenschaften ergänzen. Auf diese Weise können beispielsweise die besonders schönen Blüten einer Edelrose mit den sehr kräftigen Wurzeln einer robusten, aber weniger schönen Rose in einer Pflanze vereint werden. Die Rose, deren Wurzeln verwendet werden, bezeichnet man als Unterlage. Zum Veredeln wird von der Edelrose ein Rindenstück mit einer Knospe genommen und hinter die aufgeschnittene Rinde der Unterlage gesetzt. Wenn beide Pflanzenteile zusammengewachsen sind, sorgt die Unterlage dafür, dass die Edelrose auf sehr kräftigen Wurzeln steht und in Zukunft besonders gut gedeiht.</p>
<p><strong>Abreißen statt Abschneiden</strong></p>
<p>Die Triebe der Unterlage werden nach dem Zusammenwachsen nicht mehr benötigt und entfernt. Manchmal kann es aber passieren, dass die Unterlage doch noch eigene Triebe bildet. Diese sogenannten Wildtriebe aus dem Wurzelbereich konkurrieren mit der Edelsorte um Wasser, Licht und Nährstoffe. Sie sind außerdem oft wüchsiger als die Edelsorte. Dies kann dazu führen, dass die Pflanze ihr Erscheinungsbild verändert und die Triebe der Edelrose unterdrückt werden. Deshalb ist es wichtig, die Wildtriebe frühzeitig zu entfernen, und zwar direkt am Stamm. Die Wildtriebe werden abgerissen und nicht abgeschnitten, weil so auch der Ansatz entfernt wird. Dann bleiben dort keine Knospen stehen, aus denen sich wieder unerwünschte Triebe entwickeln könnten.</p>
<p><strong>Möglichst frühzeitig entfernen</strong></p>
<p>Die Wildtriebe entstehen unterhalb der Veredelungsstelle, die als Verdickung zwischen dem Wurzelbereich und dem oberirdischen Teil der Rose gut zu erkennen ist. Manchmal sind die Wildtriebe heller und dünner als die anderen Triebe oder die Stacheln sehen anders aus. Um den Wildtrieb einer Rose gründlich zu entfernen, legt man am besten den Wurzelhals der Pflanze frei, indem man die Erde vorsichtig entfernt, und reißt den Wildtrieb nach unten ab. Wenn der Trieb noch klein und weich ist, geht das sehr leicht. Falls er schon stärker ist, kann man unter seinem Ansatz die Rinde waagerecht mit einem Messer einschneiden. Der kleine Schnitt mit dem Messer ist eine Schutzmaßnahme, um zu verhindern, dass die Rinde beim Abreißen zu stark verletzt wird. Durch diesen Schnitt kann die Rinde nur bis zu dieser Stelle einreißen.</p>
<p><strong>Gerade statt gedreht</strong></p>
<p>Auch bei anderen Gehölzen, die veredelt wurden, können sich Wildtriebe bilden, die man entfernen sollte, damit sie nicht zu stark werden. Die Wildtriebe der Korkenzieherhaselnuss (Corylus avellana &#8216;Contorta&#8217;) sind daran zu erkennen, dass sie kerzengerade wachsen und nicht korkenzieherartig gedreht sind. Bei Flieder (Syringa) kann es ebenfalls zur Bildung von Wildtrieben kommen. Sie können zum Beispiel daran erkennbar sein, dass sie in einer anderen Farbe blühen als die aufveredelte Sorte. Wildtriebe der Blutpflaume (Prunus cerasifera &#8216;Nigra&#8217;) unterscheiden sich durch die Blattfarbe, denn sie haben grüne statt dunkelrote Blätter.</p>
<p>     <img height="672" alt="Edelrose klein 291029" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/edelroseklein291029.jpg" width="450" /></p>
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Foto: PdM. &#8211; Viele Rosen werden veredelt. Wenn sich Wildtriebe bilden, sollten diese möglichst frühzeitig entfernt werden.</p>
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 </p>
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		<title>Auch im Garten geht&#8217;s rund</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die besten Pflanzen für den Fußballsommer
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn bald beginnt die Fußballweltmeisterschaft im fernen Südafrika. Auch hier könnte sie wieder zu einem Sommermärchen werden, wenn die Nationalelf Tore schießt, der Wettergott auf der Seite der Fußballfans steht und die Spiele vor Großleinwänden in gutgelaunter Gemeinschaft verfolgt werden können. Es geht aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die besten Pflanzen für den Fußballsommer</strong></p>
<p>Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn bald beginnt die Fußballweltmeisterschaft im fernen Südafrika. Auch hier könnte sie wieder zu einem Sommermärchen werden, wenn die Nationalelf Tore schießt, der Wettergott auf der Seite der Fußballfans steht und die Spiele vor Großleinwänden in gutgelaunter Gemeinschaft verfolgt werden können. Es geht aber auch einige Nummern kleiner und dennoch mit viel Spaß, zusammen mit Freunden oder der Familie. Während im Juni und Juli auf der Südhalbkugel Winter herrscht, können wir hier mit etwas Glück den Sommer genießen, zum Beispiel beim gemeinsamen Grillen oder Feiern im Garten. Die passenden Pflanzen für einen Fußballsommer im Grünen oder als Geschenk für einen fußballbegeisterten Gastgeber mit Garten gibt es auch: Sträucher, die von Natur aus oder durch gezielten Formschnitt rund wie ein Fußball wachsen, und Bäume, die eine schöne kugelförmige Krone haben.</p>
<p><strong>Grüne Kugeln sogar für Balkon und Terrasse</strong></p>
<p>Die traditionellen Pflanzzeiten für Gehölze sind Frühling und Herbst. Auch im Sommer können Bäume und Sträucher gepflanzt werden, wenn sie in Gefäßen &#8211; den so genannten Containern &#8211; angeboten werden und eine gute und regelmäßige Wasserversorgung nach dem Pflanzen gesichert ist. Das Sortiment von Pflanzen mit kugelförmiger Krone oder kugelförmigem Wuchs ist abwechslungsreich und bietet etwas für die verschiedensten Gartengrößen. Am bekanntesten sind in Form geschnittene Buchsbäume, die es in unterschiedlichen Größen gibt. Formgehölze setzen im Garten Akzente und bieten einen weiteren Vorteil: Im Gegensatz zu nicht beschnittenen Pflanzen, die vielleicht sogar weitausladend wachsen, benötigen sie weniger Platz &#8211; nicht nur wegen ihrer kompakten Wuchsform, sondern auch, weil sich ihre Größe gut mit der Schere begrenzen lässt. Buchsbäume machen sowohl im Gartenbeet als auch in großen Töpfen eine gute Figur. Sie sind deshalb auch ein Geschenk für den Fußballfreund, der keinen Garten, dafür aber einen Balkon oder eine Terrasse hat. Beliebt sind zum Beispiel auch Buchsbaumkugeln in schönen Gefäßen rechts und links der Haustür.</p>
<p><strong>Für das ganze Jahr</strong></p>
<p>Einige Nadelgehölze haben ebenfalls eine relativ runde Wuchsform &#8211; und das ohne jeglichen Schnitt. Manche sind als junge Pflanzen kugelrund, verändern aber im Laufe der Jahre ihre Form. Der kleine Lebensbaum &#8216;Danica&#8217; (Thuja occidentalis &#8216;Danica&#8217;) wächst flachkugelig, der Lebensbaum &#8216;Recurva Nana&#8217; (Thuja occidentalis &#8216;Recurva Nana&#8217; ) bildet in der Jugend kleine Kugeln und entwickelt erst als ältere Pflanze eine Kegelform. Ein Blick ins Nadelbaumsortiment auf der Suche nach dem Minibäumchen mit der besonderen Form kann also durchaus erfolgversprechend sein, denn viele Nadelbäume haben von Natur aus gleichmäßige Wuchsformen. Sie bilden unter anderem Säulen, Kegel, Teppiche oder eben Kugeln. Ein anderer interessanter Nadelbaumzwerg in Bestform  ist die kleine Bergkiefer &#8216;Mops&#8217; (Pinus mugo &#8216;Mops&#8217;), die ebenfalls als jüngere und kleinere Pflanze eine deutliche Kugel bildet. Sowohl die kleinen Nadelgehölze als auch Buchsbäumchen tragen dazu bei, dass der Garten das ganze Jahr klare Formen zeigt, denn sie sind immergrün.</p>
<p><strong>Kleine Bäume mit großer Wirkung</strong></p>
<p>Auch manche Bäume überraschen mit ihrem Wuchs. Kugel-Robinie (Robinia pseudoacacia &#8216;Umbraculifera&#8217;), Kugel-Ahorn (Acer platanoides &#8216;Globosum&#8217;), Kugel-Trompetenbaum (Catalapa bignonioides &#8216;Nana&#8217;) und Kugel-Steppenkirsche (Prunus fruticosa &#8216;Globosa&#8217;) beispielsweise haben mehr oder weniger ballförmige Kronen. Sie sind nicht nur die ideale Besetzung für Gärten, in denen es in diesem Jahr rund geht, sondern auch für die, in denen Platz knapp ist. Sie alle sind sommergrüne kleine Bäume, die sich zum Beispiel gut für Vorgärten eignen.<br />
Die Kugel-Robinie, manchmal auch Kugel-Akazie genannt, bildet eine sehr deutliche, runde Krone, die im Alter etwas flacher und breiter wird. Durch kräftigen Rückschnitt kann jedoch die Kugelform erhalten werden. Dieser kleine Baum hat dünne, dichtverzweigte Äste und feine, hellgrüne gefiederte Blätter, die ihm eine leicht südliche Anmutung verleihen.<br />
Der Kugel-Ahorn dagegen hat die typischen, spitz gelappten Ahornblätter wie seine großen Geschwister. Im Austrieb sind die Blätter bronzefarben, dann kräftig grün und im Herbst leuchtend goldgelb.<br />
Die mehr oder weniger herzförmigen Blätter des Kugel-Trompetenbaums sind bis etwa 15 Zentimeter groß und erinnern an kleine Elefantenohren. Im Herbst färben sich die Blätter hellgelb.<br />
Die Kugel-Steppenkirsche beeindruckt im Frühling mit vielen kleinen, weißen Blüten, aus denen sich später kleine, sehr sauer schmeckende rote Kirschen entwickeln. Ihre glänzend dunkelgrünen Blätter färben sich im Herbst leuchtend gelborange.</p>
<p>    <img height="452" alt="Buchsbäumchen im Topf" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/buchsbaeumchenimtopf.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; In Form geschnittene Buchsbäume machen sowohl im Gartenbeet als auch in Gefäßen eine gute Figur.</p>
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