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	<title>Herzlich Willkommen in der Baumschule Frank</title>
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	<description>Für Sie gelesen</description>
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		<title>Zum ersten Mal und weltweit: Fascination of Plants Day</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baumschule Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzen sichern unser Überleben, sie dienen uns als Nahrung und sie erzeugen den lebenswichtigen Sauerstoff. Doch Pflanzen können noch viel mehr, denn aus ihnen werden Rohstoffe gewonnen, die in unterschiedlichster Weise genutzt werden, zum Beispiel als Baumaterial, als Heilmittel, für Papier und für Kleidung. Außerdem verbessern Pflanzen unsere Lebensqualität, sie verschönern unsere Umwelt, bringen Natur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pflanzen sichern unser Überleben, sie dienen uns als Nahrung und sie erzeugen den lebenswichtigen Sauerstoff. Doch Pflanzen können noch viel mehr, denn aus ihnen werden Rohstoffe gewonnen, die in unterschiedlichster Weise genutzt werden, zum Beispiel als Baumaterial, als Heilmittel, für Papier und für Kleidung. Außerdem verbessern Pflanzen unsere Lebensqualität, sie verschönern unsere Umwelt, bringen Natur in sonst oft graue Städte und sie tragen zu unserer Erholung bei, sei es bei Spaziergängen in Parkanlagen, beim Wandern im Wald oder beim Entspannen im eigenen Garten oder auf einem Balkon.</p>
<p>Die erstaunliche Welt der Pflanzen</p>
<p>Pflanzen faszinieren mit ihrer Vielfalt und ihren beinahe magisch anmutenden Kräften, denn aus einem Samenkorn kann sich ein mächtiger Baum entwickeln, aus einer im Herbst gepflanzten Tulpenzwiebel entsteht schon im nächsten Frühjahr eine wunderschöne Blume und aus einem im Winter leblos und tot anmutenden Gehölz entwickelt sich im Frühling eine frischgrüne Pflanze voller Lebenskraft. Auch die Vielfalt der Erscheinungsformen von Pflanzen ist beeindruckend: zierliche Gräser, die auch starkem Wind trotzen, eigenwillig geformte Farne, Pflanzen wie die Seerosen mit ihren großen, auf dem Wasser schwimmenden Blättern, immergrüne Gehölze mit zu dünnen Nadeln verkleinerten Blättern, reichblühende Ziersträucher, fruchttragende Bäume, Gemüsepflanzen in einer großen Vielfalt von der markanten Artischocke bis zur Zwiebel mit ihren vielen Schichten, dazu Bäume, die so hoch werden wie ein mehrstöckiges Wohnhaus &#8211; die Welt der Pflanzen bietet vieles, das beeindruckt und staunen lässt.</p>
<p><strong>Inspirationen, die unseren Alltag erleichtern</strong></p>
<p>Pflanzen dienten und dienen als Ideengeber für die Industrie, wie der Lotus, von dessen Blättern Wassertropfen einfach abperlen. Inspiriert von dieser Beobachtung wurden spezielle Oberflächen entwickelt, von denen Wasser einfach abfließt und dabei auch Schmutzteilchen entfernt &#8211; der sogenannte Lotus-Effekt. Der heutzutage so selbstverständliche Klettverschluss geht ebenfalls auf Pflanzen zurück, denn bei ihm wird das Prinzip der Kletten genutzt: Ihre kugelförmigen Früchte haben viele kleine, elastische Haken. Auf diese Weise können die Früchte, und damit auch die Samen, am Fell eines Tieres hängenbleiben und über weite Distanzen verbreitet werden. So ist manche gute Idee von der Natur kopiert und vom Menschen für seine Ansprüche optimiert worden.</p>
<p><strong>Ein Ehrentag für die Pflanzen auch in Deutschland</strong></p>
<p>Die faszinierende Welt der Pflanzen und ihre Bedeutung für den Menschen sind auch das Thema des internationalen &#8220;Fascination of Plants Day&#8221;, der am 18. Mai 2012 zum ersten Mal stattfindet. Initiiert wurde er von der European Plant Science Organisation (EPSO), zu Deutsch Europäische Organisation für Pflanzenwissenschaften. Viele Institutionen, die mit Pflanzen forschen oder arbeiten, nehmen daran teil und haben interessante Veranstaltungen geplant. Bis jetzt haben sich über 450 Organisationen aus fast 40 Ländern angemeldet &#8211; darunter neben Deutschland auch Argentinien, Indien, Japan und die Türkei. In Deutschland beteiligen sich unter anderem viele botanische Gärten und Forschungseinrichtungen an diesem Tag. Informationen zum Fascination of Plants Day und zu den in Deutschland geplanten Aktionen stehen im Internet, zum Beispiel unter <a href="http://www.plantday12.eu">www.plantday12.eu</a>.</p>
<p><img alt="01 Duft Syringa" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/01duftsyringa.jpg" width="450" height="675" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Pflanzen faszinieren uns, zum Beispiel mit ihrem Duft oder anderen besonderen Eigenschaften. Sie verbessern unsere Lebensqualität, sie bringen Natur in sonst oft graue Städte und sie tragen zu unserer Erholung bei.</p>
<p><img alt="02 Blüten Rhodos und Azaleen" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/02bluetenrhodosundazaleen.jpg" width="450" height="300" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Blühende Ziersträucher wie beispielsweise Rhododendren und Azaleen verschönern unsere Umwelt. Die faszinierende Welt der Pflanzen und ihre Bedeutung für den Menschen sind auch das Thema des internationalen &#8220;Fascination of Plants Day&#8221;.</p>
<p>
 </p>
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		<title>Am 25. April ist der Tag des Baumes</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 05:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baumschule Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Garten soll schöner werden Mensch und Baum &#8211; das ist eine ganz besondere Beziehung und sie wird durch den Tag des Baumes gewürdigt. Bäume waren Begleiter des Menschen durch die Jahrhunderte. In vielen Städten und Dörfern gibt es noch eindrucksvolle alte Bäume, die von dieser langen Verbindung zeugen. Sie waren oft Mittelpunkt eines Ortes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein Garten soll schöner werden</strong></p>
<p>Mensch und Baum &#8211; das ist eine ganz besondere Beziehung und sie wird durch den Tag des Baumes gewürdigt. Bäume waren Begleiter des Menschen durch die Jahrhunderte. In vielen Städten und Dörfern gibt es noch eindrucksvolle alte Bäume, die von dieser langen Verbindung zeugen. Sie waren oft Mittelpunkt eines Ortes und stehen auf einem Markt- oder Dorfplatz. Als Tanz- oder Gerichtslinden spielten sie früher ebenfalls eine wichtige Rolle im dörflichen Leben. Bäume waren auch Beschützer und was dem einen unheimlich erschien, war für den anderen ein Segen: Die riesigen dunklen Wälder Germaniens haben angeblich die römischen Legionäre zur Zeit der Varusschlacht in Angst und Schrecken versetzt, weil sie Vergleichbares aus ihrer Heimat nicht kannten. Immer noch ist Deutschland ein relativ waldreiches Land, circa 30 Prozent der Fläche sind bewaldet. Doch ursprünglich anmutende Wälder sind selten geworden. So wurden die alten Buchenwälder Deutschlands sogar zu UNESCO-Weltnaturerbestätten erklärt. Sie gelten damit als genauso einzigartig und schützenswert wie zum Beispiel die Galapagosinseln mit ihrer außergewöhnlichen Tierwelt oder der atemberaubende Yellowstone Nationalpark.</p>
<p><strong>Der Baum im Mittelpunkt</strong></p>
<p>Früher war es üblich, im eigenen Garten einen sogenannten Hausbaum zu pflanzen. Dieser Baum war mehr als ein Schattenspender an heißen Tagen, denn er wurde auf möglichst vielfältige Weise genutzt und trug dazu bei, das Haus vor Regen, Schnee oder Wind zu schützen. Dazu kam, dass man früher ohne professionelle medizinische Versorgung viel mehr als heute auf die Heilkräfte der Pflanzen angewiesen war. So pflanzte man zum Beispiel gerne Linden, deren Blüten als Heilmittel gegen Erkältung genutzt wurden. Die enge Verbindung von Mensch und Baum spiegelt auch so manche alte Tradition wider, bei der Bäume &#8211; echte oder symbolische &#8211; im Mittelpunkt stehen: Der Maibaum &#8211; ein geschmückter Baum oder Baumstamm &#8211; stand für das Wiedererwachen der Natur und gehört zu den Feierlichkeiten am 1. Mai auch heute noch dazu. Das Aufstellen eines mit bunten Bändern geschmückten Richtbaumes oder Richtkranzes auf einen fertiggestellten Dachstuhl ist ebenfalls ein alter Brauch. Dieser Richtbaum oder  -kranz ist Teil des Richtfestes, bei dem die Vollendung des Rohbaus gefeiert wird. Früher sollte dabei die schützende Kraft des Baumes auf das Haus übertragen werden, um so Krankheiten und böse Geister von den zukünftigen Bewohnern fernzuhalten.</p>
<p><strong>Langjährige Begleiter</strong></p>
<p>Alte Traditionen, bei denen zu bestimmten Anlässen ein Baum gepflanzt wurde, erleben eine Renaissance. So gibt es zum Beispiel in Düsseldorf eine Hochzeitswiese, auf der junge Paare anlässlich ihrer Heirat einen Obstbaum pflanzen können. Auch die Geburt eines Kindes war früher ein Anlass, einen Baum für den neuen Erdenbürger zu pflanzen. Neben einer Hochzeit oder einer Geburt gibt es viele weitere Gründe für die Pflanzung eines Hausbaumes. Wie ein guter Freund begleitet er durchs Jahr, er trägt zur Persönlichkeit eines Hauses bei und macht es unverwechselbar. Er lässt die Jahreszeiten deutlich miterleben und bietet wildlebenden Tieren Schutz und Nahrung, er erzeugt den lebensnotwendigen Sauerstoff und bereichert das Wohnumfeld mit seiner Schönheit. Für mächtige Bäume ist jedoch in vielen Gärten gar kein Platz mehr. Auch wenn jeder Baum klein beginnt &#8211; man muss doch die Endgröße vor Augen haben und berücksichtigen, wie viel Raum für die Entwicklung zu Verfügung steht. Wenn die Gartengröße für einen der traditionellen Hausbäume, zum Beispiel einen großen Apfelbaum, eine Linde oder eine Eiche, nicht reicht, sind kleinbleibende Sorten eine gute Alternative. Manche haben markante, kompakte Kronen wie die Kugel-Akazie (Robinia pseudoacacia &#8216;Umbraculifera&#8217;) und der Kugel-Ahorn (Acer platanoides &#8216;Globosum&#8217;). Schlank und hoch ist zum Beispiel die Säulen-Kirsche (Prunus serrulata &#8216;Amanogava&#8217;), die im Frühling mit ihrer Blütenfülle die Blicke auf sich zieht. Die Säulen-Hainbuche (Carpinus betulus &#8216;Fastigiata&#8217;) und die Säulen-Eiche (Quercus robur &#8216;Fastigiata&#8217;) sind Varianten heimischer Bäume, doch anders als ihre Vorfahren bilden sie schlanke, dichte Kronen und benötigen deshalb weniger Raum. Schön ist auch der Amberbaum, dessen Blätter sich im Herbst eindrucksvoll gelborange, weinrot oder dunkelpurpur färben. Es gibt außerdem viele Obstbäume, die sich gut für kleine Gärten eignen.</p>
<p><strong>Den Tag nutzen</strong></p>
<p>Der Tag des Baumes wurde vor mehr als 100 Jahren in Amerika ins Leben gerufen, um auf den Wert und die Bedeutung von Bäumen aufmerksam zu machen. In Deutschland wird er seit 80 Jahren gefeiert. Dieser besondere Tag ist am 25. April auch in Deutschland ein guter Anlass, aktiv zu werden und einen Baum zu pflanzen. Bei der Auswahl eines Baumes spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Sowohl der zur Verfügung stehende Platz als auch die Boden-, Licht- und Wasserverhältnisse am zukünftigen Standort sind wichtig. Auch die Erwartungen der Hausbewohner und ihre Ansprüche an den Baum beeinflussen die Entscheidung. Soll der Baum zum Beispiel eine markante Kronenform haben oder ist ein lockerer, ausladender Wuchs gewünscht, soll er reich blühen oder ist eine eindrucksvolle Herbstfärbung wichtig? Es gibt einiges an Fragen. Ein Hausbaum ist eine Anschaffung fürs Leben. Darum ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf in einer Baumschule oder einem Gartencenter fachmännisch beraten zu lassen, um den Baum zu finden, der am besten für den eigenen Garten geeignet ist.</p>
<p><img alt="E-Mail Im Frühling pflanzen" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/e-mailimfruehlingpflanzen.jpg" width="450" height="675" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Im Frühling ist Pflanzzeit: Jetzt ist das Wetter ideal, um den Garten mit neuen Gehölzen und Stauden zu bereichern. Gemeinsam macht das Pflanzen noch mehr Spaß.</p>
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		<title>Blätter und Blüten im Frühling</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Farbenspiele Rhododendren gehören im Frühling mit zu den Blütenstars auf der Gartenbühne. Dann beeindrucken sie mit den prachtvollen Farben ihrer oft sehr großen Blüten. Ihre Hauptblütezeit reicht von April bis Anfang Juni. Die Blüten stehen zumeist zu mehreren zusammen und können regelrechte Blütenbälle bilden. Das große Farbenspektrum reicht von Schneeweiß über Gelb-, Rosa- und Rottöne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Farbenspiele</strong></p>
<p>Rhododendren gehören im Frühling mit zu den Blütenstars auf der Gartenbühne. Dann beeindrucken sie mit den prachtvollen Farben ihrer oft sehr großen Blüten. Ihre Hauptblütezeit reicht von April bis Anfang Juni. Die Blüten stehen zumeist zu mehreren zusammen und können regelrechte Blütenbälle bilden. Das große Farbenspektrum reicht von Schneeweiß über Gelb-, Rosa- und Rottöne bis hin zu wunderbar blauen und violetten Nuancen. Die Einzelblüten bezaubern oft durch eine auffallende Zeichnung im Inneren oder durch einen schönen Farbverlauf von der Mitte zum Rand der Blüte. Rhododendren benötigen normalerweise einen leicht sauren, humosen Boden, um sich optimal zu entwickeln. Es gibt mittlerweile viele Sorten, die auf kalktolerante Unterlagen veredelt wurden. Diese Rhododendren können heute auch in Gärten wachsen, die früher für diese attraktive Pflanzengruppe weniger gut geeignet waren.</p>
<p>Aus botanischer Sicht werden auch die Azaleen zur Gattung Rhododendron gezählt. Sie bereichern den Garten im Frühling ebenfalls mit ihrer Farbenpracht und -vielfalt. Während Rhododendren immergrün sind, ist das Laub mancher Azaleen sommergrün. Azaleen erwachen im Frühling auf beeindruckende Weise aus ihrer Winterruhe, denn viele von ihnen sind dann über und über mit leuchtenden Blüten bedeckt, vor allem in intensiven Gelb-, Orange- und Rottönen.</p>
<p><strong>Blattschönheiten für Garten und Balkon</strong></p>
<p>Es können auch die Blätter sein, die zum erfrischenden Farbenspiel im Frühlingsgarten beitragen. Funkien &#8211; botanisch Hosta &#8211; sind sehr interessante Blattschmuckstauden für halbschattige Standorte. Diese schönen Pflanzen haben meistens lilafarbene oder weiße, mehr oder weniger trichterförmige Blüten, die im Sommer erscheinen. Funkien sind aber schon lange vor der Blütezeit außergewöhnliche Schmuckstücke für den Garten. Besonders eindrucksvoll sind sie im Frühling, wenn sich ihre großen, dekorativen Blätter langsam ausrollen und dann zur vollen Größe entwickeln. Die Blätter verblüffen auch mit vielen unterschiedlichen Farbnuancen, denn neben den verschiedensten Grüntönen gibt es blau bereifte und mehrfarbige Varianten. Auch wer keinen Garten hat, kann sich über diese attraktiven Stauden freuen, denn sie eignen sich gut zur Bepflanzung von Gefäßen. So können sie auch Balkone, Terrassen, Innenhöfe und Hauseingänge schmücken und verschönern.</p>
<p><strong>Auffallende Blätter</strong></p>
<p>Die Traubenheide (Leucothoe fontanesiana) ist ein wenig bekannter Zierstrauch, der auch sehr interessante Blätter hat. Manche Sorten werden nur etwa einen halben Meter hoch. Der deutsche Name geht auf die weißen Blütentrauben zurück, die im Mai und Juni erscheinen. Die Traubenheide ist immergrün und gedeiht gut an halbschattigen bis schattigen Standorten auf humosem Boden. Die neuen Blätter sind im Austrieb auffallend gefärbt. Es gibt verschiedene Sorten, die mit ihrem anmutigen Wuchs und ihrem interessanten Blattschmuck Abwechslung in den Garten bringen. &#8216;Scarletta&#8217; zum Beispiel hat elegant überhängende Zweige und im Austrieb rötliche Blätter, die später vergrünen. Die Blätter von &#8216;Rainbow&#8217; sind mehrfarbig &#8211; grün, rosa und cremeweiß &#8211; und manchmal im Austrieb kupfrig getönt.<br />
So bietet der Garten jetzt viele faszinierende Farbenspiele, wenn sowohl schöne Frühlingsblüher als auch auffallende Blattschönheiten gepflanzt wurden.</p>
<p><u><strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats April</strong></u></p>
<p><strong>Abwechslungsreiche Blätter<br /></strong>Rhododendren beeindrucken sowohl mit ihren Blüten als auch mit dem immergrünen, ganzjährig schmückenden Blattwerk. Es ist überraschend abwechslungsreich: Die Blätter einiger Ball-Rhododendren (Rhododendron yakushimanum-Sorten) zum Beispiel sind auf der Unterseite braun-pelzig behaart. Die Glocken-Rhododendren (Rhododendron williamsianum-Sorten) besitzen typische, rundlich-ovale Blätter. Am bekanntesten sind die Großblumigen Rhododendren. Sie haben kräftige, ledrige Blätter, die bei einigen Sorten auffallend gewölbt oder an den Rändern deutlich gedreht sind. Bei manchen sind die Blattadern vertieft und bilden dadurch ein reizvolles Muster. Einige Rhododendren haben so typische und einzigartige Blätter, dass Fachleute an ihnen sogar die Sorte erkennen können.</p>
<p><strong>Rosenbäume und Alpenrosen</strong><br />
Der Name Rhododendron stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich &#8220;Rosenbaum&#8221; (rhodon = Rose, dendron = Baum). Die Bezeichnung enthält schon einen Hinweis auf die prachtvollen Blüten, mit denen viele Rhododendren im Frühjahr die Blicke auf sich ziehen. Manchmal werden Rhododendren auch als &#8220;Alpenrosen&#8221; bezeichnet. Dieser Name bezieht sich darauf, dass einige Arten in den Alpen vorkommen. Die Pflanzen sind zwar nicht mit Rosen verwandt, doch ihre eindrucksvollen Blüten sind ebenfalls so schön und farbintensiv wie die vieler Rosen. Genaugenommen wäre der Name &#8220;Alpenrose&#8221; aber nur für die beiden Arten Rhododendron ferrugineum (zu Deutsch unter anderem als Echte Alpenrose bezeichnet) und Rhododendron hirsutum (manchmal Bewimperte Alpenrose oder Almrausch genannt) gerechtfertigt, denn nur sie sind in den Alpen beheimatet.</p>
<p><strong>Rhododendren und die &#8220;zweite Blüte&#8221;<br /></strong>Viele Ball-Rhododendren (Rhododendron yakushimanum-Sorten) haben Blätter, die verführerisch weich behaart sind. Der deutsche Name dieser Rhododendren bezieht sich auf die zahlreichen Blüten, die so dicht zusammenstehen, dass große Blütenbälle entstehen. Die durch die feinen Haare oft hellen, silbrigen Austriebe der Ball-Rhododendren werden manchmal als &#8220;zweite Blüte&#8221; bezeichnet, weil sie wie die Blüten sehr interessant und dekorativ sind. Diese jungen, weich behaarten Blätter können die Pflanzen über einen langen Zeitraum schmücken.</p>
<p><strong>Ausflugsziele zur Rhododendronblüte</strong><br />
Im Frühjahr entfachen Rhododendren mit ihrer üppigen Blütenpracht ein beeindruckendes Feuerwerk der Farben. Zur Hauptblütezeit im Mai lohnen sich Ausflüge in Rhododendronparks, in denen zum Teil auch riesige alte Exemplare bewundert werden können. In den Baumschulen im Nordwesten Deutschlands werden traditionell aufgrund der dort vorherrschenden Boden- und Klimaverhältnisse viele Rhododendren vermehrt. So gibt es in der Region zahlreiche Parkanlagen und Schaugärten, in denen Rhododendren wachsen, zum Beispiel den Maxwaldpark (<a href="http://www.maxwaldpark.de">www.maxwaldpark.de</a>) und den Rhododendronwaldpark Hobbie (<a href="http://www.hobbie-rhodo.de">www.hobbie-rhodo.de</a>) in Westerstede sowie den aus einer Landesgartenschau hervorgegangenen Park der Gärten in Bad Zwischenahn (<a href="http://www.park-der-gaerten.de">www.park-der-gaerten.de</a>). Ebenfalls schöne Ausflugsziele für Rhododendronfreunde sind unter anderem der Schlosspark Lütetsburg (<a href="http://www.schloss-luetetsburg.de">www.schloss-luetetsburg.de</a>) in Ostfriesland und der Rhododendronpark in Bremen (<a href="http://www.rhododendronpark-bremen.de">www.rhododendronpark-bremen.de</a>). Im Osten Deutschlands gibt es unter anderem im Wörlitzer Park (<a href="http://www.woerlitz-information.de">www.woerlitz-information.de</a>) und im Kromlauer Park (<a href="http://www.kromlau-online.de">www.kromlau-online.de</a>) eindrucksvolle Rhododendren zu bestaunen. Ein großer Rhododendronpark in Süddeutschland ist beispielsweise der Schlosspark Dennenlohe in Mittelfranken (<a href="http://www.dennenlohe.de">www.dennenlohe.de</a>). Weil manche Parks nur an bestimmten Tagen zur Blütezeit der Rhododendren geöffnet sind, empfiehlt es sich, vor einem geplanten Besuch die Öffnungszeiten zu prüfen.</p>
<p><strong>Hosta &#8211; Stauden zum Sammeln<br /></strong>Funkien (Hosta) sind besonders interessante Blattschmuckstauden. Die Vielfalt der Blattfarben und -formen, mit denen das Hosta-Sortiment aufwartet, hat schon bei manchem Gartenbesitzer die Leidenschaft zum Sammeln dieser interessanten Stauden entfacht. Funkien machen auch in Gefäßen eine sehr gute Figur und können deshalb gut für halbschattige Balkone oder Terrassen verwendet werden.</p>
<p><img alt="Rhododendron Furnivalls Daughter" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/rhododendronfurnivallsdaughter.jpg" width="450" height="672" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Die Einzelblüten der Rhododendren bezaubern oft mit einer auffallenden Zeichnung im Inneren oder mit einem schönen Farbverlauf von der Mitte zum Rand der Blüte.</p>
<p><img alt="Hosta im Topf" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/hostaimtopf.jpg" width="450" height="675" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Funkien machen auch in Gefäßen eine sehr gute Figur und können deshalb gut für halbschattige Balkone oder Terrassen verwendet werden.</p>
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		<title>Einfassungen für die Artenvielfalt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 07:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiere würden Hecken pflanzen &#8230; Hecken sind weit mehr als grüne Grenzen. Sie sind gestalterische Elemente, schützen je nach Höhe vor neugierigen Blicken und mildern den Einfluss von Wind und Lärm. Dazu kommt, dass sie schöne, natürliche Begrenzungen sind, die den Garten in einzelne Räume unterteilen. Nicht zuletzt sind sie auch ein wertvoller Lebensraum für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tiere würden Hecken pflanzen &#8230;</strong></p>
<p>Hecken sind weit mehr als grüne Grenzen. Sie sind gestalterische Elemente, schützen je nach Höhe vor neugierigen Blicken und mildern den Einfluss von Wind und Lärm. Dazu kommt, dass sie schöne, natürliche Begrenzungen sind, die den Garten in einzelne Räume unterteilen. Nicht zuletzt sind sie auch ein wertvoller Lebensraum für Tiere, denn sie bieten ihnen Schutz, Nahrung und Nistmöglichkeiten. Hecken tragen so dazu bei, dass die Artenvielfalt in Städten oft überraschend groß ist. Auf dem Lande sind viele Hecken, die einst Tieren Unterschlupf boten und den fruchtbaren Ackerboden vor Erosion schützten, vielerorts der intensiven Flächennutzung zum Opfer gefallen. In Städten dagegen werden Bäume und Hecken mit dem Ziel gepflanzt, das Umfeld von Gebäuden zu verschönern und aufzuwerten. Dies ist oft gleichzeitig für Vögel und andere kleine Tiere in der Stadt nützlich. Mancher Gartenbesitzer bietet ihnen in seinem Garten zusätzlichen Schutz, indem er Nistkästen aufhängt oder gar zum Herbergsvater wird und mit einem Insekten&#8221;hotel&#8221; Nützlingen in seinem Garten einen Unterschlupf zur Verfügung stellt.</p>
<p><strong>Eine Frage des Platzes</strong></p>
<p>Wenn die Hecke die Grundstücksgrenze markieren soll, ist eine Absprache mit dem Nachbarn sinnvoll. So lässt sich eventuell gemeinsam eine Hecke pflanzen. Das spart Platz und dient beiden. Sonst muss berücksichtigt werden, dass ein gesetzlich vorgeschriebener Grenzabstand zum Nachbargrundstück eingehalten wird. Er kann von Bundesland zu Bundesland variieren und hängt außerdem von der Wuchshöhe der Pflanzen ab. Relativ viel Platz benötigen Blütenhecken. Durch ihren lockeren Wuchs wirken diese Hecken sehr natürlich und erfreuen mit ihren Blüten. Dafür eignen sich zum Beispiel Flieder (Syringa), Kornelkirsche (Cornus mas), Forsythie (Forsythia), Sternchenstrauch (Deutzia), Ranunkelstrauch (Kerria), Kolkwitzie (Kolkwitzia), Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum), Fasanenspiere (Physocarpus), Pfeifenstrauch (Philadelphus), Holunder (Sambucus), Spierstrauch (Spiraea) und Strauchrosen.</p>
<p><strong>Farbe im Winter</strong></p>
<p>Für frei wachsende Hecken fehlt in vielen Gärten der Platz. Dann sind Schnitthecken eine gute Alternative, weil sich ihre Größe mit der Schere gut beeinflussen lässt. Hecken mit unterschiedlichen Höhen, zum Beispiel aus Buchsbaum oder Japanischer Stechpalme (Ilex crenata und Sorten), sind ideal, um Grenzen anzuzeigen. In den Bauerngärten früherer Zeiten dienten niedrige Hecken unter anderem dazu, Tiere von den Beeten fernzuhalten. Doch Begrenzungen aus immergrünen Gehölzen bieten noch einen weiteren Vorteil. Sie tragen dazu bei, dass der Garten auch im Winter Struktur hat und Farbe zeigt. Einige sommergrüne Heckenpflanzen wie Hain- und Rot-Buchen sind auch in der kalten Jahreszeit nicht ganz kahl, weil das trockene Laub bis in den Winter hinein an den Zweigen bleibt. Eine hohe immergrüne Schnitthecke ist ein ganzjähriger Sichtschutz. Sie kann auch ein schöner ruhiger Hintergrund für farbenfrohe Blumenbeete sein, weil helle Blüten vor dem Grün der Hecke besonders gut zur Geltung kommen.</p>
<p><strong>Entscheidungshilfen</strong></p>
<p>Vor dem Pflanzen einer Hecke gibt es also einiges, was berücksichtigt werden muss, beispielsweise die Größe des zur Verfügung stehenden Platzes. Reicht er für eine frei wachsende Hecke oder ist eine geschnittene Hecke besser? Wie hoch darf die Hecke werden? Soll sie immergrün oder lieber sommergrün sein? Wenn eine Hecke gepflanzt werden soll, lohnt es sich, die Erfahrung der Landschaftsgärtner zu nutzen. Die Fachleute wissen, welche Möglichkeiten es zur Gestaltung mit Hecken gibt. Sie setzen die entsprechende Planung in die Tat um und können auch die spätere Pflege übernehmen, wenn die Pflanzen akkurat geschnitten werden sollen. Zu Beginn der Planung sind einige Überlegungen sinnvoll, um zum Beispiel mit Hilfe der folgenden Liste die Heckenpflanzen zu finden, die für den Standort am besten geeignet sind.</p>
<p><strong>Übersicht: Hilfreiche Fragen zur Heckenpflanzenauswahl</strong></p>
<p>- Welche Aufgaben soll die Hecke in erster Linie erfüllen?<br />
- Soll sie das ganze Jahr über grün sein oder kann es auch eine laubabwerfende Hecke sein?<br />
- Wie viel Platz steht zur Verfügung beziehungsweise wie breit darf die Hecke werden?<br />
- Soll es eine frei wachsende Hecke oder eine Schnitthecke sein?<br />
- Wie hoch soll die Hecke werden?<br />
- Welcher Grenzabstand muss berücksichtigt werden?<br />
- Wie sind die Lichtverhältnisse? Ist der Standort sonnig, schattig oder wird ein Teil der Hecke im Schatten liegen?<br />
- Was für ein Boden ist vorhanden? Ist er sandig, humos, kalkhaltig, trocken oder feucht?<br />
- Wie sind die klimatischen Verhältnisse? Ist es ein geschützter oder eher ungeschützter Standort?<br />
- Wie groß ist der finanzielle Rahmen? Ist die Bereitschaft vorhanden, einige Zeit zu warten, bis die Hecke hoch genug ist, oder sollen die Pflanzen von Anfang an schon möglichst groß sein?</p>
<p>
<img height="672" alt="E-Mail Foto 1 Hecken" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/e-mailfoto1hecken.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto 1: BGL/PdM. &#8211; Hecken sind weit mehr als grüne Grenzen. Sie sind gestalterische Elemente, schützen je nach Höhe vor neugierigen Blicken und sie sind auch ein wertvoller Lebensraum für Tiere.</p>
<p><img height="301" alt="E-Mail Foto 2 Kolkwitzia amabilis" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/e-mailfoto2kolkwitziaamabilis.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto 2. BGL/PdM. &#8211; Frei wachsende Hecken wirken mit ihrem lockeren Wuchs sehr natürlich. Kolkwitzien und andere Ziersträucher erfreuen zudem mit ihren Blüten.</p>
<p><img height="450" alt="E-Mail Foto 3 Cornus mas" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/e-mailfoto3cornusmas.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto 3. BGL/PdM. &#8211; Kornelkirschen blühen schon früh im Jahr. Ihre gelben Blüten erscheinen bereits vor dem Laubaustrieb und sind deshalb gut zu sehen. Diese Frühstarter eignen sich unter anderem gut für Blütenhecken.</p>
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		<title>Vielfalt in Grün</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 07:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher (Aus)Trieb Blätter sind außerordentlich formenreich und tragen so zur Persönlichkeit und zum Zierwert eines Baumes oder Strauches bei. Sie können zum Beispiel herz- oder eiförmig, gekerbt oder ganzrandig, gelappt oder handförmig, behaart oder glatt sein. Auch ihre Größe variiert beträchtlich, denn manche sind nur wenige Zentimeter groß, während andere Blätter wie die des Trompetenbaums [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Früher (Aus)Trieb</strong></p>
<p>Blätter sind außerordentlich formenreich und tragen so zur Persönlichkeit und zum Zierwert eines Baumes oder Strauches bei. Sie können zum Beispiel herz- oder eiförmig, gekerbt oder ganzrandig, gelappt oder handförmig, behaart oder glatt sein. Auch ihre Größe variiert beträchtlich, denn manche sind nur wenige Zentimeter groß, während andere Blätter wie die des Trompetenbaums mit einem Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern beeindrucken. Auch die Farben sind vielfältig, denn zusätzlich zu den unzähligen Grüntönen gibt es unter anderem auch rote, gelbe, silbriggraue oder mehrfarbige Blätter. Viele Laubgehölze schützen sich im Winter vor Trockenschäden, indem sie im Herbst ihre Blätter abwerfen und im Frühling, wenn die Lebensbedingungen für die Pflanzen wieder freundlicher werden, neu austreiben. Manche Gehölze starten besonders früh, wie die Lärchen (Larix) und die Alpen-Johannisbeeren (Ribes alpinum). Mit dem Austrieb zeigt sich auch wieder der Reichtum der Blattformen und die Vielfalt der Grüntöne.</p>
<p><strong>Einzigartige Blätter</strong></p>
<p>Bei der Auswahl von Pflanzen wird häufig allein auf die Blüten geachtet, dabei sind die Blätter ein mindestens genauso wichtiger Aspekt bei der Gartengestaltung. Sie sollten deshalb ebenfalls bei der Pflanzenauswahl eine Rolle spielen. Einige Gehölze haben besonders markante Blätter, wie zum Beispiel der Ginkgo (Ginkgo biloba und Sorten). Seine Blätter sind einzigartig, denn sie haben eine fächerartige Form und sind auffallend geadert. Sie beeindrucken im Herbst auch mit ihrer intensiven, leuchtend goldgelben Färbung. Ihre außergewöhnliche Form hat dazu geführt, dass sie zum Beispiel im Jugendstil als Vorbild für Ornamente dienten. Sie wurden auf Hausfassaden abgebildet und waren Vorlage für Schmuckstücke. Der Ginkgo gilt als &#8220;Lebendes Fossil&#8221;, denn er existierte schon vor Millionen Jahren. Doch anders als die Dinosaurier hat er alle Veränderungen auf unserem Planeten gut überstanden. Die Eiszeiten in Europa haben allerdings dazu geführt, dass der Ginkgo in hiesigen Regionen ausgestorben war. In Ostasien hat er aber überlebt, wo er noch heute als heiliger Baum gilt und deswegen häufig in Tempelanlagen zu finden ist. Von dort fand er im 18. Jahrhundert seinen Weg wieder nach Europa zurück. Der Ginkgo kann durchaus 15 bis 20 Meter hoch werden und braucht deshalb viel Platz. Doch es gibt mittlerweile verschiedene  Sorten, die deutlich kleiner bleiben. Manche eignen sich sogar für Pflanzgefäße auf dem Balkon oder auf der Terrasse. So können sich auch die Besitzer eines kleinen Gartens oder Balkongärtner über diesen außergewöhnlichen Baum und seine interessanten Blätter freuen.</p>
<p><strong>Der Baum des Jahres 2012</strong></p>
<p>Die Lärche ist ebenfalls eine Besonderheit. Im Unterschied zu fast allen Nadelbäumen wirft sie im Herbst ihre Nadeln ab. Die Europäische Lärche (Larix decidua) wurde zum Baum des Jahres 2012 gewählt. Sie ist der einzige heimische Nadelbaum, der nicht immergrün ist und der sein Nadelkleid im Laufe eines Jahres stark verändert: Es ist während des zeitigen Austriebes im Frühling frischgrün, wird dann zum Sommer hin dunkler und färbt sich im Herbst leuchtend goldgelb. Wahrscheinlich ist das Abwerfen der Nadeln eine Strategie, um den besonders tiefen Temperaturen im Hochgebirgsraum Paroli bieten zu können. Diese Lärchenart ist ursprünglich in den höheren Regionen der Alpen und der Karpaten beheimatet und verträgt Temperaturen von bis zu &#8211; 40 °C. Sie kann wie ihre Schwester, die Japanische Lärche (Larix kaempferi), 25 Meter hoch werden und benötigt deshalb viel Platz. Doch auch von der Lärche gibt es Sorten, die sich für kleine oder mittelgroße Gärten eignen. &#8216;Diana&#8217; beispielsweise hat interessante, korkenzieherartig gedrehte Zweige, &#8216;Pendula&#8217; ist eine schöne Hängeform und &#8216;Blue Dwarf&#8217; &#8211; der &#8220;Blaue Zwerg&#8221; &#8211; macht seinem Namen mit den blaugrauen Nadeln und dem kompakten Wuchs alle Ehre. Sie alle sind schöne Gehölze für den Einzelstand, die dazu beitragen, den Garten schon früh im Jahr mit ihrem frischen Austrieb zu beleben.</p>
<p><strong>Ideal für grüne Grenzen</strong> </p>
<p>Die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum) ist ein pflegeleichter, schnittverträglicher Strauch, der bereits im April und Mai blüht. Die gelben bis gelbgrünen Blüten verströmen einen angenehmen süßen Duft und machen diese anspruchslose Johannisbeere auch zu einer wertvollen Bienenfutterpflanze. Diese Art ist in Europa heimisch und wird unter anderem als gutes Nistgehölz für Vögel geschätzt. Sie kann zwar Früchte tragen, diese sind jedoch nicht so schmackhaft wie die der Weißen, Roten und Schwarzen Johannisbeeren. Die Alpen-Johannisbeere ist als Heckenpflanze sehr beliebt, denn sie ist sehr schnittverträglich und wächst sehr dicht. Außerdem gedeiht sie auch an schattigen Standorten gut. Sie ist über einen sehr langen Zeitraum belaubt, weil sie sehr früh austreibt und ihre frischgrünen drei- bis fünflappigen Blätter bis weit in den Herbst hinein behält. Für etwa 60 bis 100 Zentimeter hohe Hecken ist die Sorte &#8216;Schmidt&#8217; ideal, die ungeschnitten etwa mannshoch wird. Alpen-Johannisbeeren sind zweihäusig, das heißt, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. &#8216;Schmidt&#8217; ist eine männliche Sorte. Sie trägt keine Früchte, hat dafür aber zwei bis drei Zentimeter lange Blütenstände.</p>
<p><strong>Filigrane Kletterer</strong></p>
<p>Die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) ist ebenfalls in Mitteleuropa zu Hause. Diese filigrane, reichblühende Clematisart wird mit einer Kletterhilfe zwei bis drei Meter hoch. Sie kann auch an Zäunen oder an lichten Gehölzen emporwachsen. Ohne Unterstützung beim Klettern entwickelt sie sich wie ein Bodendecker und überzieht zum Beispiel Mauern oder große Steine mit einem feinen Schleier aus zierlichen, gefiederten Blättern. Anders als bei den großblumigen Clematis sind die Blüten dieser Art nicht sternförmig, sondern glockenartig bis weit geöffnet. Sie erscheinen schon von Mai bis Juni. Es gibt verschiedene Sorten, die sich unter anderem hinsichtlich der Blütenfarbe, -form und -größe unterscheiden. Aus den meist violettblauen Blüten entstehen später im Jahr interessante Fruchtstände mit silbrigen, fedrigen Haaren, die an kleine Perücken erinnern und die Pflanzen über einen langen Zeitraum zieren. Diese sehr natürlich anmutenden Clematis sind sehr robust und widerstandsfähig gegenüber Schädlingen. Sie brauchen auch nicht zurückgeschnitten werden. Schnitt wird aber gut vertragen. Zu üppig wachsende Pflanzen können direkt nach der Blüte mit der Schere gestutzt oder ausgelichtet werden.</p>
<p><strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats März</strong></p>
<p><u>Ein Baum &#8211; viele Namen<br /></u>Der Ginkgo &#8211; botanisch Ginkgo biloba &#8211; ist ein Baum mit vielen deutschen Namen. So ist er unter anderem als Chinesischer Tempelbaum, Goethebaum, Mädchenhaarbaum, Fächerblattbaum, Silberaprikose, Jahrtausend- und Weltenbaum sowie als Elefantenohr- und Entenfußbaum bekannt. Diese Namen beziehen sich vor allem auf seine außergewöhnliche Blattform, seine Früchte oder seine Herkunft. Seit der Rechtschreibreform ist sogar die Schreibweise variabel, denn zusätzlich zu Ginkgo ist heute auch &#8220;Ginko&#8221; zulässig. Der botanische Name Ginkgo biloba ist dagegen eindeutig und es gibt nur diesen einen botanischen Namen für diese Pflanzenart. Auch im Ausland weiß darum jeder Gehölzfachmann, welcher Baum mit diesem Namen gemeint ist.</p>
<p><u>Robuster Ginkgo</u><br />
Der Ginkgo mutet zwar exotisch an, doch er ist keinesfalls empfindlich und war vor den Eiszeiten sogar in Europa heimisch. Er wird nicht nur wegen seiner interessanten Blätter geschätzt, sondern auch wegen seiner Widerstandsfähigkeit. Dieser Baum trotzt Krankheiten und Insekten, verträgt Hitze, ist stadtklimafest und übersteht auch hohe Luftverschmutzung. Deshalb wird er auch gerne in Städten gepflanzt. In Japan wurde vom Ginkgo geglaubt, dass er vor Feuer schützt: Während eines großen Feuers nach einem Erdbeben 1923 in Tokio wurden viele Bäume von den Flammen zerstört, während die Ginkgos überlebten. Ein wichtiger Tempel, um den herum diese Bäume wuchsen, blieb von dem Feuer verschont &#8211; angeblich, weil die Blätter der Ginkgos den Tempel vor den Flammen schützten.</p>
<p><u>Goethe und der Ginkgo</u><br />
Der Ginkgo wird manchmal auch Goethebaum genannt. Der große deutsche Dichter und Universalgelehrte Johann Wolfgang von Goethe war von dem Ginkgo so fasziniert, dass er ihn in einem Gedicht verewigte. In der Goethestadt Weimar befindet sich inzwischen sogar ein Ginkgo-Museum, das sich mit all den spannenden Facetten rund um diesen außergewöhnlichen Baum befasst.</p>
<p><u>Ein hilfreicher Baum</u><br />
Die Europäische Lärche (Larix decidua) ist ein von Mythen umgebener Baum. So glaubten die Menschen früher, dass in ihm Feen lebten, die Wanderern, die sich verlaufen hatten, den richtigen Weg zeigten. Weil der Baum Ruhe- und Tanzplatz von Feen war, die den Menschen wohlgesonnen waren, wurde die Lärche in den Alpen gerne als Haus- und Hofbaum gepflanzt. So hatten die schützenden Waldgeister eine Wohnstätte nahe am Haus und hielten das Böse fern. Die Lärche galt auch als ein Baum, der für arme Menschen sorgte, indem sie dazu beitrug, dass diese immer etwas Geld, Brot und Käse hatten.</p>
<p>
<u>Ein einzigartiger Nadelbaum</u><br />
Die Europäische Lärche ist ein besonderes Gehölz, denn fast alle Nadelbäume sind immergrün, die Lärche dagegen wirft ihre Nadeln ab. Diese für einen Nadelbaum außergewöhnliche Eigenschaft findet sich im botanischen Namen der Europäischen Lärche &#8211; botanisch Larix decidua &#8211; wieder: decidua geht zurück auf deciduus, das für abfallen oder hinfällig steht. Im Englischen wird dieser Zusammenhang in der Sammelbezeichnung deciduous trees für die laubabwerfenden Gehölze deutlich.</p>
<p><u>Johannisbeeren &#8211; leckere Früchte auf kleinem Raum<br /></u> Die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum) wird unter anderem als dichte, gut schnittverträgliche Heckenpflanze geschätzt. Wer Wert auf möglichst viele leckere Früchte legt, sollte Weiße, Rote oder Schwarze Johannisbeeren pflanzen. Sie benötigen nur wenig Platz und so kann auch in einem kleinen Garten eigenes Obst geerntet werden. Fruchttragende Johannisbeeren sind auch als Stämmchen erhältlich und können dann in einem Kübel auch auf dem Balkon stehen.</p>
<p><u>Wie die Johannisbeeren zu ihrem Namen kamen</u><br />
Der botanische Name Ribes geht zurück auf eine im östlichen Mittelmeerraum genutzte Rhabarber-Art (Rheum ribes), die von den Arabern Ribas genannt wurde. Aus dieser Pflanze ließ sich ein Sirup herstellen und sie diente auch als Arzneimittel. Später wurde der Name Ribas auf die Johannisbeere übertragen: Nach der Eroberung der Iberischen Halbinsel verwendeten die Araber die Johannisbeeren als Ersatz für die dort nicht vorhandene Rhabarber-Art. Aus dem Namen Ribas entstand dann im Laufe der Zeit der Begriff Ribes. Der deutsche Name Johannisbeere soll darauf zurückgehen, dass die ersten Früchte bereits am Johannistag, dem 24. Juni, reif sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Clematis und Rosen: viel Farbe auf kleiner Fläche</u><br />
Wenn Platz knapp ist, sind Kletterpflanzen wie die filigranen, blühfreudigen Clematis eine gute Lösung. Sie benötigen nur wenig Grundfläche, wenn man sie zum Beispiel an einer Mauer oder einem Zaun emporranken lässt. Clematis können auch an anderen Pflanzen emporwachsen, zum Beispiel an Kletterrosen. Die Farbe Blau gibt es bei Rosen nicht. So können mit blauen Clematis und zeitgleich blühenden Rosen besonders schöne Bilder entstehen.</p>
<p><img height="672" alt="E-Mail Ginkgo 176267" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/e-mailginkgo176267.jpg" width="450" /></p>
<p>
Foto: PdM. &#8211; Viele Laubgehölze wie der Ginkgo schützen sich im Winter vor Trockenschäden, indem sie im Herbst ihre Blätter abwerfen und im Frühling, wenn die Lebensbedingungen für die Pflanzen wieder freundlicher werden, neu austreiben.</p>
<p><img height="671" alt="E-Mail Clematis alpina Willy 245707" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/e-mailclematisalpinawilly245707.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Anders als bei den großblumigen Clematis sind die Blüten der Alpen-Waldrebe nicht sternförmig, sondern glockenartig bis weit geöffnet. Sie erscheinen schon von Mai bis Juni. Es gibt verschiedene Sorten, die sich unter anderem hinsichtlich der Blütenfarbe, -form und -größe unterscheiden.</p>
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		<title>Blühende Überraschungen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 06:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorboten des Frühlings Die Tage werden langsam wieder länger, doch noch herrscht Winter, auch wenn das Wetter bisher äußerst mild war. Wenn der Blick nach draußen schweift, trifft er vor allem auf die verschiedensten Grautöne und mattes Grün. Bis zum Beginn des Frühlings, dem frischen Austrieb der sommergrünen Gehölze und den leuchtenden Farben der Frühlingsblüher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorboten des Frühlings</strong></p>
<p>Die Tage werden langsam wieder länger, doch noch herrscht Winter, auch wenn das Wetter bisher äußerst mild war. Wenn der Blick nach draußen schweift, trifft er vor allem auf die verschiedensten Grautöne und mattes Grün. Bis zum Beginn des Frühlings, dem frischen Austrieb der sommergrünen Gehölze und den leuchtenden Farben der Frühlingsblüher dauert es noch. Umso größer ist die Freude, wenn auch jetzt schon die eine oder andere Pflanze der Kälte trotzt und mit Blüten überrascht.</p>
<p>Manche Pflanzen blühen von Natur aus sehr früh. Sie haben eine Nische gefunden und öffnen ihre Blüten zu einer Zeit, in der nur wenig Konkurrenz durch andere Pflanzen besteht. Dieser Trick der Evolution bietet auch den Gartenbesitzern Vorteile, denn wer Frühblüher pflanzt, kann sich über einen besonders zeitigen Start ins Gartenjahr freuen. Zu den interessantesten Vorboten des Frühlings gehören unter anderem der Winter-Jasmin, die Winter-Duft-Heckenkirsche, die Niedrige Glockenhasel und die Schnee-Kirsche.</p>
<p><strong>Frühlingsimpressionen im Winter</strong></p>
<p>Die Schnee-Kirsche (Prunus subhirtella ´Autumnalis`) dürfte bei manchem den Eindruck erwecken, ein besonderes Naturphänomen entdeckt zu haben. Doch für diesen Kirschbaum ist es ganz normal, dass er im Winter blüht. Bei milder Witterung erscheinen die schönen Kirschblüten bereits im November oder Dezember, die Hauptblütezeit liegt allerdings normalerweise im März und April. Die Blüten sind weiß bis zart weiß-rosafarben und halbgefüllt. Die Schnee-Kirsche ist auch im Herbst interessant, denn ihre Blätter färben sich dann leuchtend gelborange bis violettbraun. Von dieser Kirsche gibt es verschiedene Sorten, zum Beispiel &#8216;Autumnalis Rosea&#8217;, deren Blüten etwas intensivere Rosatöne aufweisen.</p>
<p><strong>Verlockender Duft mitten im Winter</strong></p>
<p>Die Winter-Duft-Heckenkirsche (Lonicera purpusii), auch Winter-Duft-Geißblatt genannt, überrascht im Winter sogar mit stark duftenden Blüten. Die meisten Geißblattarten sind als Kletterpflanzen bekannt, diese außergewöhnliche Art dagegen entwickelt sich zu einem bis etwa 2 Meter hohen Strauch. Die Hauptblütezeit liegt im Februar und März, doch je nach Witterung öffnen sich die rahmweißen bis zart gelben Blüten auch schon eher. Obwohl dieser Zierstrauch pflegeleicht und anspruchslos ist, ist er bisher kaum bekannt. In milden Regionen oder an geschützten Standorten behält er seine Blätter auch im Winter.</p>
<p><strong>Gelbe Sterne für den winterlichen Garten</strong></p>
<p>Ein ebenfalls wenig bekannter Winterblüher ist der aus Ostasien stammende Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum). Seine auffallenden, leuchtend gelben Blüten erinnern an die von Forsythien und wirken je nach Blickwinkel wie leuchtende, kleine Sterne. Die botanische Artbezeichnung nudiflorum heißt übersetzt nackt blühend und ist ein Hinweis darauf, dass dieser Jasmin seine Blüten schon vor dem Blattaustrieb öffnet. Sie erscheinen, abhängig von der Witterung, von Dezember bis April. Am besten entwickelt sich dieser Winterblüher an einem geschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort. Er hat lange, biegsame grasgrüne Triebe. Sie lassen sich gut an Spalieren festbinden und können auf diese Weise etwa 3 bis 4 m hoch klettern. Der Winter-Jasmin ist ideal, um Hauswände, Mauern oder Pergolen zu verschönern. Ohne Kletterhilfe entwickelt er sich zu breiten, niedrig bleibenden Büschen. Besonders eindrucksvoll ist er, wenn seine langen, schlanken Triebe wie Kaskaden über Mauerkronen herab wachsen. Die gelben Blütensterne kann man sich auch ins Haus holen, denn einzelne Zweige sind im Winter ein schöner Tischschmuck.</p>
<p><strong>Blütenglöckchen läuten den Frühling ein</strong></p>
<p>Zart und zierlich wirkt die Niedrige Glockenhasel (Corylopsis pauciflora). Doch auch sie bietet den kühlen Temperaturen Paroli und blüht bereits früh im Jahr. Dieser nur etwa 1 bis 1,5 Meter hohe Strauch öffnet seine leicht duftenden, hellgelben Blüten schon im März und April vor dem Blattaustrieb. Die in großer Zahl erscheinenden Blütenglöckchen hängen meist zu zweit oder dritt an den feinen Trieben. Sie lohnen einen genaueren Blick, denn sie sind von einem dünnen, beinahe durchscheinenden Tragblatt umgeben, das den zierlichen Eindruck der Blüten verstärkt. Dieser Frühblüher wächst langsam und findet auch in kleinen Gärten oder Innenhöfen noch Platz. Wunderschöne Gartenbilder entstehen, wenn man die Niedrige Glockenhasel mit farblich passenden, früh blühenden Partnern kombiniert. Sehr effektvoll sind zum Beispiel blau blühende Zwiebelblumen wie Blausternchen oder Vorfrühlingsanemonen. Damit sich die Glockenhasel gut entwickeln kann, sollte sie an einer Stelle stehen, die vor kaltem Nord- und Ostwind geschützt ist. Dieser filigrane Zierstrauch ist auch nach der Blütezeit interessant. Seine Blätter sind während des Austriebs rötlich, später vergrünen sie und im Herbst färben sie sich goldgelb.</p>
<p>All diese Entdeckungen verlocken zu Spaziergängen durch den winterlichen Garten. Sie machen auch neugierig auf weitere botanische Überraschungen, die Mutter Natur noch bereit hält. Wer im eigenen Garten keinen Winterblüher hat und für das nächste Jahr vorsorgen möchte, nutzt am besten die bald beginnende Pflanzzeit, um den Garten mit den Vorboten des Frühlings zu bereichern.</p>
<p><strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats Februar</strong></p>
<p>Leuchtendes Gelb gegen Wintergrau<br />
Der Winter-Jasmin stammt ursprünglich aus China, wo er oft in Schluchten oder auf felsigen Abhängen zu finden ist. In Asien gibt es auch verschiedene Jasminarten mit duftenden Blüten. Weißen Duft-Jasminblüten sagt man nach, dass sie die Fantasie anregen, Ängste lindern und die Lebensfreude steigern. Auch wenn der Winter-Jasmin nicht duftet &#8211; die Lebensfreude steigert der Anblick der leuchtend gelben Blüten im Winter bestimmt.</p>
<p><u>Gelegentlich schneiden</u><br />
Der Winter-Jasmin sollte regelmäßig ausgelichtet werden, indem man zu dicht stehende Triebe entfernt. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr, im Turnus von zwei bis drei Jahren, fördert die Blühfreudigkeit. PdM</p>
<p><u>Echter und falscher Jasmin<br /></u>Nicht alles, was Jasmin heißt, ist auch ein Jasmin. Viele deutsche Pflanzennamen führen auf die falsche Fährte. Das gilt auch für den Pfeifenstrauch (Philadelphus), der auch als Bauernjasmin bekannt ist. Der andere deutsche Name, Falscher Jasmin, ist dagegen zutreffender. Der Bauernjasmin hat duftende Blüten, genauso wie viele Duft-Jasminarten, doch er ist nicht mit ihnen verwandt. Er gehört zu den Hortensiengewächsen, während die verschiedenen Jasminarten, wie zum Beispiel der schon zu Beginn des Jahres blühende Winter-Jasmin, zu den Ölbaumgewächsen gehören.</p>
<p><u>Unterschiedliche Blüten<br /></u>Sowohl Forsythien als auch der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) blühen schon sehr früh im Jahr und haben leuchtend gelbe Blüten. Die Blüten unterscheiden sich aber durch die Zahl der Blütenblätter: Bei Forsythien sind es vier, beim Winter-Jasmin fünf bis sechs. Außerdem erscheinen die Blüten des Winter-Jasmins eher und die Triebe sind, anders als die der Forsythien, auffallend grün. PdM</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats Februar</strong></p>
<p><u>Leuchtendes Gelb gegen Wintergrau</u><br />
Der Winter-Jasmin stammt ursprünglich aus China, wo er oft in Schluchten oder auf felsigen Abhängen zu finden ist. In Asien gibt es auch verschiedene Jasminarten mit duftenden Blüten. Weißen Duft-Jasminblüten sagt man nach, dass sie die Fantasie anregen, Ängste lindern und die Lebensfreude steigern. Auch wenn der Winter-Jasmin nicht duftet &#8211; die Lebensfreude steigert der Anblick der leuchtend gelben Blüten im Winter bestimmt.</p>
<p><u>Gelegentlich schneiden<br /></u>Der Winter-Jasmin sollte regelmäßig ausgelichtet werden, indem man zu dicht stehende Triebe entfernt. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr, im Turnus von zwei bis drei Jahren, fördert die Blühfreudigkeit.</p>
<p><u>Echter und falscher Jasmin<br /></u>Nicht alles, was Jasmin heißt, ist auch ein Jasmin. Viele deutsche Pflanzennamen führen auf die falsche Fährte. Das gilt auch für den Pfeifenstrauch (Philadelphus), der auch als Bauernjasmin bekannt ist. Der andere deutsche Name, Falscher Jasmin, ist dagegen zutreffender. Der Bauernjasmin hat duftende Blüten, genauso wie viele Duft-Jasminarten, doch er ist nicht mit ihnen verwandt. Er gehört zu den Hortensiengewächsen, während die verschiedenen Jasminarten, wie zum Beispiel der schon zu Beginn des Jahres blühende Winter-Jasmin, zu den Ölbaumgewächsen gehört.</p>
<p><u>Unterschiedliche Blüten</u><br />
Sowohl Forsythien als auch der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) blühen schon sehr früh im Jahr und haben leuchtend gelbe Blüten. Die Blüten unterscheiden sich aber durch die Zahl der Blütenblätter: Bei Forsythien sind es vier, beim Winter-Jasmin fünf bis sechs. Außerdem erscheinen die Blüten des Winter-Jasmins eher und die Triebe sind, anders als die der Forsythien, auffallend grün.</p>
<p><img height="672" alt="E-Mail Jasminum nudiflorum 291574" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/e-mailjasminumnudiflorum291574.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Die gelben Blüten des Winter-Jasmins erinnern an Forsythienblüten und wirken je nach Blickwinkel wie leuchtende, kleine Sterne. Sie erscheinen, abhängig von der Witterung, von Dezember bis April.</p>
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		<item>
		<title>So wird der Garten winterschön</title>
		<link>http://www.baumschule-frank.com/wordpress/?p=397</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Formidabel Hagebutten und die Stadt Hagen haben auf den ersten Blick nicht mehr gemeinsam als zufällig einige Buchstaben am Wortanfang. Doch die Bezeichnung Hag, auch in Ortsnamen wie Isernhagen und Petershagen, ist kein Zufall. Sie geht zurück auf das alte Wort hag für Hecken &#8211; Dornenbüsche oder Sträucher, die wie ein Zaun eine Fläche begrenzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Formidabel</strong></p>
<p>Hagebutten und die Stadt Hagen haben auf den ersten Blick nicht mehr gemeinsam als zufällig einige Buchstaben am Wortanfang. Doch die Bezeichnung Hag, auch in Ortsnamen wie Isernhagen und Petershagen, ist kein Zufall. Sie geht zurück auf das alte Wort hag für Hecken &#8211; Dornenbüsche oder Sträucher, die wie ein Zaun eine Fläche begrenzten und schützten. Auch die Bezeichnung Hagebutten bezieht sich auf Hecken. Hagebutten sind die Früchte von Rosenarten, die früher häufig in Hecken wuchsen.</p>
<p><strong>Hecken und Natur</strong></p>
<p>Hecken bieten auf vielfältige Weise Schutz. Die hohen Hecken in der Eifel zum Beispiel sollen die Häuser vor rauem Wetter schützen. Viele Hecken, wie die sogenannten Knicks in Norddeutschland, dienen auch dem Schutz vor Winderosion &#8211; dem Abtrag wertvollen Bodens von Äckern. Ohne Hecken wären diese Flächen dem Wind so stark ausgesetzt, dass trockener Boden in großen Staubwolken davon geweht werden könnte. Hecken sind auch wichtig, weil sie vielen Tieren Unterschlupf und Nahrung bieten. Außerdem können sie wie ein Netzwerk aus grünen Bändern dazu beitragen, dass Tiere geschützt von einem Gebiet zum nächsten wandern können.</p>
<p><strong>Hecken und Kultur</strong></p>
<p>In der Gartenkultur haben Hecken, zusätzlich zur Schutz- und Begrenzungsfunktion, auch gestalterische Aufgaben: Sie können einen größeren Garten zum Beispiel in thematisch unterschiedliche Räume gliedern und eine einheitliche lebende Kulisse für farbenfrohe Beete bieten. Hecken faszinieren als Labyrinthe große und kleine Besucher. Kunstvoll als Knotengarten angelegt sind sie nicht nur eine interessante Herausforderung für Gartengestalter. In früher verbreiteten und heute manchmal wieder genutzten Heckentheatern und in Gärten hatten und haben sie auch eine praktische Funktion, denn sie bilden die &#8220;Wände&#8221; der Freiluftbühne beziehungsweise des grünen Wohnzimmers.</p>
<p><strong>Hecken mit Pfiff</strong></p>
<p>Das Sortiment schöner Pflanzen für grüne Grenzen ist groß, doch oft wird die Auswahl durch die Gartengröße eingeschränkt. Viele Gärten sind heute so dimensioniert, dass für eine locker wachsende Blütenhecke kein Platz ist. Dann sind Schnitthecken eine gute Lösung, denn mit der Schere kann die Wuchsform den Gegebenheiten angepasst werden. Der Buchsbaum eignet sich ausgezeichnet für kleine Hecken. Seine zierlichen Blätter sind immergrün und er verleiht dem Garten deshalb ganzjährig Struktur und Farbe. Buchsbäume sind so schnittverträglich, dass sie auch gerne als vielseitig gestaltbare Formgehölze verwendet werden. Für den Formschnitt wurden sie sogar schon im alten Rom gerne genutzt. Buchsbaumhecken müssen nicht immer klassisch grade geschnitten sein. Sie können zum Beispiel an den Ecken oder Kreuzungspunkten mit geometrischen Figuren wie Kugeln oder Kegeln ergänzt werden.</p>
<p><strong>Immergrün und schnittverträglich</strong></p>
<p>Die Japanische Stechpalme (Ilex crenata), auch Berg-Ilex genannt, hat ebenfalls sehr kleine Blätter und lässt sich gut zu niedrigen, schmalen Hecken formen. Die deutsche Bezeichnung Stechpalme kann auf die falsche Fährte führen, denn Ilex crenata hat keine bedornten Blätter. Er ist aber mit dem ebenfalls immergrünen Ilex aquifolium, der in Europa heimischen Stechpalme, eng verwandt. Von der Japanischen Stechpalme gibt es verschiedene Sorten, die zum Beispiel gut als niedrige Einfassungen Beete umsäumen können. &#8216;Convexa&#8217; ist eine Sorte mit auffallend gewölbten grünen Blättern und die Blätter von &#8216;Stokes&#8217; sind besonders zierlich. Der Berg-Ilex ist ideal für humose, neutrale bis leicht saure Böden, während der Buchsbaum gut auf neutralem bis leicht kalkhaltigem Boden gedeiht. Um hier die richtige Wahl zu treffen, lässt man sich am besten bei der Pflanzenauswahl im Fachhandel beraten.</p>
<p><strong>Eigenes Obst auf kleinem Raum</strong></p>
<p>Spalierobst ist zwar nicht immergrün, doch diese Pflanzen können ebenfalls gut in Form gebracht werden und unter anderem als transparenter Raumteiler im Garten dienen. Apfel-, Birnen-, Sauerkirsch- oder beispielsweise Aprikosenbäume lassen sich an einem Spalier auch an einer Hauswand ziehen. Spalierobst benötigt nur wenig Grundfläche und die Früchte bekommen am Spalier besonders viel Licht, so dass sie gut ausreifen. In rauerem Klima können an einer Wand auch wärmeliebende Obstgehölze wachsen, weil sie von dem Mikroklima in Wandnähe profitieren und die Mauern die Wärme speichern. Mit Spalierobst lassen sich Wände begrünen und auch im Winter, nach dem Laubfall, sieht das Geflecht aus Ästen und Zweigen interessant aus.</p>
<p><strong>Außergewöhnliche Zweige</strong></p>
<p>Die Drachen-Weide (Salix &#8216;Sekka&#8217;) präsentiert sich in ungewöhnlicher Form. Bei ihr ist der interessante Wuchs durch eine Laune der Natur entstanden. Dieser anspruchslose Zierstrauch hat sehr markante und eigenwillig geformte Triebe: Sie haben keinen rundlichen Querschnitt. Stattdessen sind sie flach. Manchmal sind sie mehrere Zentimeter breit und wirken wie gerippt. Die flachen Zweige sind am Ende oft in sich gedreht und erinnern manchen Betrachter an die Schwänze feuerspeiender Drachen. Im Winter sind die breiten, häufig mit vielen Knospen besetzten Zweige besonders gut zu erkennen. Wegen ihrer einzigartigen Form werden die Zweige der Drachen-Weide auch gerne von Floristen verwendet. Im Frühling tragen die rotbraunen Triebe viele schöne silbrig-gelbe Kätzchenblüten, die sie dann auch zu einer wertvollen Bienenweide machen. Wer die Augen aufhält oder sich im Fachhandel bei der Auswahl beraten lässt, kann zusätzlich zu interessanten immergrünen Gehölzen auch so manche sommergrüne Pflanze wie die Drachen-Weide finden, die den Garten im Winter bereichert.</p>
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<strong>Interessant zu wissen &#8211; rund um die Pflanzen des Monats Januar</strong></p>
<p><strong>Wo der Garten herkommt</strong><br />
Das Wort Garten steht ursprünglich im Zusammenhang mit eingefriedeten Flächen. Es stammt vom gotischen Begriff garda für Viehhürde ab. Das indogermanische Wort Ghordhos stand für Flechtwerk, Hürde oder Zaun. Aus beiden Wörtern entwickelte sich im Lauf der Geschichte die Bezeichnung Garten für eine eingefasste Fläche. Später stand die Bezeichnung Garten für die Fläche selbst, auch wenn sie gar nicht mehr von einem Zaun oder einer Hecke umgeben war.</p>
<p><strong>Obstbäume für den Balkon</strong><br />
Spalierobst ist eine Möglichkeit, auch auf kleiner Fläche Obstgehölze pflanzen zu können. Auch Säulenobstbäume, von denen es immer mehr Sorten gibt, eignen sich für beengte Standräume. Sie werden etwa mannshoch und sind so schlank, dass sie sogar in einem großen Kübel wachsen können. So wird die eigene Ernte auch auf dem Balkon möglich.</p>
<p><strong>Rückschnitt bei bedecktem Himmel</strong><br />
Immergrüne Formgehölze wie der Buchsbaum, die nicht von Natur aus ihren gleichmäßigen Wuchs behalten, müssen mindestens einmal im Jahr, am besten im Frühling ab April, geschnitten werden. Neue Triebe kann man auch im Sommer noch entfernen. Ab Ende August sollte jedoch nicht mehr geschnitten werden, denn frische Triebe hätten sonst keine Zeit mehr, auszureifen. Sie wären zu empfindlich, wenn der Frost einsetzt. Am besten schneidet man die Pflanzen an Tagen mit bedecktem Himmel zurück. Auf diese Weise wird vermieden, dass die äußeren Blätter, die sich bisher im Inneren der Pflanze befanden, durch ungewohnt intensive Sonneneinstrahlung verbrennen.</p>
<p><strong>Heckenvielfalt</strong><br />
Wer eine Hecke pflanzen möchte, steht zuerst vor der Entscheidung, ob es eine freiwachsende oder eine geschnittene Hecke sein soll. Beide Heckenarten haben ihre Vorteile: Eine freiwachsende Hecke, die nicht geschnitten wird, benötigt je nach Höhe der ausgewählten Pflanzen relativ viel Platz, bietet dafür aber zum Beispiel viele Blüten. Schön für solche Hecken sind unter anderem Pfeifenstrauch (Philadelphus), Strauchrosen, Kolkwitzien und Flieder. Die Höhe und Breite geschnittener Hecken lässt sich gut mit der Schere vorgeben. Diese Hecken eignen sich deshalb auch für kleine Gartenräume. Im Allgemeinen beeindrucken Schnitthecken eher mit ihrer akkuraten Form als mit Blüten, denn entweder blühen sie sehr unauffällig oder die Zweige mit den Blütenknospen werden durch den Schnitt häufig stark gekürzt. Es gibt aber auch für Schnitthecken geeignete Pflanzen, die dennoch auffallende Blüten haben: Die Zierquitte (Chaenomeles) zum Beispiel bildet trotz Schnitt noch viele Blüten und auch der Feuerdorn (Pyracantha) kann noch Blüten zeigen, je nachdem, wie stark er zurückgeschnitten wurde.</p>
<p><strong>Dekorative Verbänderungen</strong><br />
Die Drachen-Weide (Salix `Sekka`) ist eine außergewöhnliche Weide, denn sie hat bandartig verbreiterte Triebspitzen. Sie sind sehr dekorativ und im Winter besonders gut zu sehen. Der Gärtner spricht bei solchen verbreiterten Zweigen von Verbänderungen. Diese können durch eine Laune der Natur entstehen und finden sich unter anderem auch bei einigen Kakteen. Bei manchen Zierpflanzen zeigt sich die Verbänderung auch durch hahnenkammartig verbreiterte Spitzen, die den Pflanzen ebenfalls einen besonderen Zierwert verleihen. </p>
<p><img height="672" alt="E-Mail Buxus sempervirens u Prunus lusitanica" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/e-mailbuxussempervirensuprunuslusitanica.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Hecken können viele Aufgaben übernehmen. Sie bieten zum Beispiel Schutz, halten neugierige Blicke fern und sind schöne grüne Grenzen. Der Buchsbaum ist ideal für niedrige Hecken, die sich gut mit der Schere in Form bringen lassen.</p>
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		<title>Prosit Neujahr!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 17:28:34 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/neujahr3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-393" title="neujahr3" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/neujahr3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 19:29:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wünscht das Team der Baumschule Frank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten.jpg"><img class="size-medium wp-image-379" title="Weihnachten" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wünscht das Team der Baumschule Frank.</p>
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		<title>Tatort Garten &#8211; spannend auch im Winter</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sleeping Beauties hellwach In unseren Breiten befindet sich der Garten im Winter nach der langen Periode des Wachstums und der Blüte in einer Ruhephase. Dennoch kann ein Garten dann eine ganz besondere Stimmung ausdrücken und atmosphärisch höchst spannend sein. Der Schlüssel dazu ist, den Garten in seiner Veränderbarkeit wahrzunehmen und sich darauf einzulassen, dass er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sleeping Beauties hellwach</strong></p>
<p>In unseren Breiten befindet sich der Garten im Winter nach der langen Periode des Wachstums und der Blüte in einer Ruhephase. Dennoch kann ein Garten dann eine ganz besondere Stimmung ausdrücken und atmosphärisch höchst spannend sein.</p>
<p>Der Schlüssel dazu ist, den Garten in seiner Veränderbarkeit wahrzunehmen und sich darauf einzulassen, dass er je nach Jahreszeit andere, neue Emotionen hervorruft. Gelungen ist ein Garten dann, wenn er in jeder Jahreszeit, also auch während der Wintermonate, mit optischen Reizen aufwartet. Dass viele Bäume und Sträucher ihre Blätter verlieren, gibt ihnen eine veränderte Anmut und Schönheit. Der Winter ist die Jahreszeit, die Formen und Strukturen freilegt und in der einige &#8220;Sleeping Beauties&#8221; ein besonderes Eigenleben entwickeln.</p>
<p>Es gibt einige Gehölze, die Regen, Schnee und Kälte trotzen und schon im Winter Blüten treiben. Besonders schön ist zum Beispiel der Duft- oder Winterschneeball. Wie der Name schon vermuten lässt, gehört er zu den stark duftenden Gehölzen. Botanisch bezeichnet man ihn als Viburnum farreri, im Volksmund heißt er meist Winterschneeball, weil er ein toller Winterblüher ist. Die Blütezeit ist abhängig von der Witterung. Sie beginnt manchmal schon im Dezember. Wenn es allerdings zu frostig ist, verlagert er seine Blüte in den Vorfrühling. So ein Gehölz sollte an einem gut einsehbaren Platz, entlang der Einfahrt oder am Gehweg zur Haustür gepflanzt werden, damit man die Blüten und den Duft im Vorbeigehen genießen kann.</p>
<p>Ebenfalls im Dezember beginnt die Hoch-Zeit des Winterjasmins (Jasminum nudiflorum). Seine leuchtend gelben Blüten öffnen sich noch vor dem Blattaustrieb und zieren wie kleine Sterne die biegsamen, grasgrünen Triebe. Der Winterjasmin gehört zu den Spreizklimmern und verhakt seine elastischen Triebe im Geäst von Sträuchern oder einem Spalier. Zwar ist die Pflanze laubabwerfend, vermittelt jedoch durch die Grünfärbung der jungen Triebe einen immergrünen Eindruck.</p>
<p>Voller Elan und zarter Schönheit tanzen die leicht gedrehten und gerollten, länglichen Blütenblätter der Zaubernuss (Hamamelis) ab Januar an den Zweigen. Es gibt leuchtend gelb oder auch kupferrot blühende Sorten. Die Blüten verbreiten an sonnigen Tagen einen süßen Honigduft und rollen sich ein, sobald Schnee vom Himmel fällt oder die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken.</p>
<p>Geradezu unbeeindruckt vom Winter zeigen sich die Ziergräser. Ihre zarten Strukturen und ihre Leichtigkeit verzaubern das ganze Jahr über. Gräser faszinieren nicht nur mit dem Linienspiel ihrer schmalen Blätter und lockern dichte Bepflanzung optisch auf, sie können gezielt eingesetzt auch Konturen unterstreichen und eine Verbindung zwischen Himmel und Erde herstellen. Außerdem bewegen sich Ziergräser graziös im Wind und bringen Dynamik in den Garten. Ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Grases sind die Wuchsform, der Blütenstand und die Farbe. Bei der Wuchsform unterscheidet man horstig wachsende Ziergräser wie zum Beispiel die Schwingel (Festuca), bogig überhängende, wie das Lampenputzergras (Pennisetum) mit seinen plüschig-weich wirkenden Blütenständen oder straff aufrecht wachsende wie das Gartensandrohr (Calamagrostis).</p>
<p>Um die sanfte Schönheit der Gräser im Winter zu genießen zu können, sollte man sie erst im Frühjahr zurückschneiden. Wenn sich dann an manchen Wintertagen Raureif auf die Gräser legt, sehen sie aus wie zauberhafte Eisskulpturen.</p>
<p>Für Spannung im Garten sorgen Bäume und Sträucher mit ungewöhnlichen Rindenstrukturen, Rindenfarben oder Wuchsformen. Eine besonders schöne Rinde schmückt zum Beispiel Ahorne. Der Rostbart-Ahorn (Acer rufinerve) und der Schlangenhaut-Ahorn (Acer capillipes) kleiden ihre Stämme in Olivgrün mit feiner weißer Zeichnung, während der Zimt-Ahorn (Acer griseum) eine Rinde in einem warmen Braun zur Schau stellt, die sich selbst bei noch jungen Bäumen in breiten Bahnen aufrollt, bevor sie abfällt.</p>
<p>Natürlich dauert es bei einigen Bäumen ein paar Jahre bis sie eine schöne &#8220;Rindenpatina&#8221; zeigen, aber auch Ungeduldige brauchen nicht auf buntes Gehölz und außergewöhnliche Wuchsformen zu verzichten. Vor allem im Sortiment der Hartriegel (Cornus) wird man auf der Suche nach leuchtendem Triebschmuck fündig. Der Gelbrindige Hartriegel setzt sich mit gelb-grüner Rinde in Szene, während der weißbunte Purpur-Hartriegel (Cornus alba ´Sibirica Variegata´) eine intensiv rote Rinde aufweist und sich außerdem durch Robustheit und Frosthärte hervortut.</p>
<p>Durch ihre bizarr gedrehten Äste, die sich wie ein Korkenzieher winden, fällt die Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana ´Contorta´) auf. Diese Hasel wird nur zwei bis vier Meter hoch und wächst recht langsam. Sie ist ideal für kleine Gärten oder große Kübel. Außergewöhnlich sind auch die Zweige der Korkenzieher-Weide (Salix ´Tortuosa´). Die schlanken, in die Höhe strebenden Triebe erinnern mit ihrem gewundenen Wuchs an Naturlocken. Dieser anspruchslose kleine Baum wird etwa 4 bis 7 m hoch. Seine gelbbraunen, gedrehten Zweige können gut für Sträuße und Gestecke verwendet werden.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Am besten jetzt nochmal den Garten genau inspizieren, um mit botanischem Gespür herauszufinden, an welcher Stelle oder in welchem Gefäß ein kleiner Baum, ein Strauch oder einige Gräser im Winter für Spannung sorgen könnten.</p>
<p><img height="284" alt="E-Mail Garten im Winter" src="http://www.baumschule-frank.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/e-mailgartenimwinter.jpg" width="450" /></p>
<p>Foto: PdM. &#8211; Gelungen ist ein Garten dann, wenn er in jeder Jahreszeit, also auch während der Wintermonate, mit optischen Reizen aufwartet.</p>
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